Keine Zeit für einen Shopping-Trip nach London? Big Ben Bald kann man auch das vom heimischen Computer aus erledigen und durch die virtuellen Strassen Londons bummeln, Schaufenster ansehen, in die Läden gehen und einkaufen. Ermöglicht wird das durch die Initiative „Virtual West End“.

Die Leiter des Projekts weisen übrigens die Behauptung zurück, bei den virtuellen Strassen handle es sich um eine ähnliche Welt wie Second Life. „Es ist eher eine Form von Google Earth Plus. Ausserdem benutzen wir keine Avatare, es handelt sich um ein anonymes Erlebnis“, so Alex Wrottesley, einer der Gründer des Projekts. Wer mit anderen Shoppern interagieren will, könne dies aber über eine zusätzliche Facebook-Applikation tun.

Das Projekt ist wohl auch genau das Richtige für „Heimweh-Londoner“. Etwas Entscheidendes fehlt dem Projekt aber: Die Atmosphäre. So wirkt die virtuelle Oxford Street ohne Doppeldecker-Busse und drängelnde Fussgänger gespenstisch leer. Wann das Projekt online geht, ist noch offen. Hier vorab eine Präsentation.

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