Normalerweise zieht man nur die Jacke aus und schnallt den Gürtel ab während der Sicherheitschecks am Flughafen. Auf dem Manchester Airport kann man nun aber sogar nackt dastehen – und das nicht nur, weil die zu weite Hose ohne den Gürtel runtergerutscht ist.
Seit Kurzem ist in der englischen Stadt nämlich testweise ein so genannter „Nacktscanner“ im Einsatz. Das Gerät stellt unter Verwendung elektromagnetischer Wellen ein klares Bild des Körpers der überprüften Personen dar. Somit werden möglicherweise am Körper getragene Waffen und Sprengstoffe auf den Schwarz-Weiss-Bildern sichtbar. Das System soll die Überprüfung der Passagiere beschleunigen. Von 2004 bis 2008 wurde der Nacktscanner in Grossbritannien bereits am Flughafen Heathrow getestet.

Gut zu wissen: Bisher kann man das „Nacktscannen“ noch ablehnen. Dann muss man sich aber dem auch nicht gerade angenehmen Abtasten unterziehen und auch wie bisher all seine Piercings ablegen und jedes Geldstück aus seinen Taschen fischen – bevor es piept.

Tagged: Archive, Grossbritannien

Kommentare

  • tin

    Bald wird es die obligatorische Darmspiegelung geben. Es gab ja schon Terroristen, die sich den Sprengstoff in Zäpfchen in den Darm steckten – die „sieht“ auch der „Nacktscanner“ nicht.

    2. November 2009 at 15:31

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