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Foto: Rick Schlamp / CC Linzenz 2.0

Eigentlich wollten wir von Kalkutta nach Kathmandu fliegen. Am Morgen des besagten Flugen fuhren wir in Kalkutta zum internationalen Flughafen (mit dem unaussprechlichen Namen „Netaji Subhash Chandra Bose International Airport“). Draussen stand schon gross angeschrieben, dass unser Flug gestrichen war.

Ein Grossteil der Piloten von Air India hatten zum Streik angesetzt, um denselben Lohn wie besser bezahlte Piloten zu erzielen. Während der Lohndiskussionen gelangten die Saläre der Piloten an die Öffentlichkeit, was grosse Empörung unter der Bevölkerung auslöste. Air India ist in Staatsbesitz.

Vorweg: Für uns ging die Sache glimpflich aus. Unsere Tickets wurden unumgehend zurück erstattet – es war ein One-Way-Flug – und wir konnten mit Jetair via Delhi trotzdem noch nach Kathmandu fliegen. Zwar reisten wir einen Tag später an, doch das passte noch immer gut in unser Programm.

Nun, sitze ich gerade in einem Internetcafe in Pokhara, Nepal. Doch verblüffenderweise streiken die Air India Piloten nach nun zehn Tagen noch immer!

Die Webseite von Air India sagt zwar, ein Grossteil der Inlandflüge seien nicht betroffen. Als wir unterwegs waren, waren es laut Flughafenmitarbeiter aber 98 Prozent der Flüge. Gemäss Medienberichten von heute sind es noch immer 90 Prozent. Wer also eine Reise nach Indien geplant hat, der sollte sich also am besten vor der Abreise um Umbuchungsoptionen erkundingen.

Tagged: Archive, Indien

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