Ich war vor kurzem ein paar Tage am Gardasee, dem grössten See Italiens. Sein nördliches Ufer ist von bis zu 2000 Meter hohen Bergen umsäumt, etwa dem Monte Baldo, dessen Spitzen man übrigens mit einer Seilbahn erreichen kann.
Der südliche Uferteil des knapp 52 Kilometer langen Gardasees liegt bereits in der Ebene. Dort lässt sich beispielsweise das Städtchen Sirmione besuchen, das an der Spitze einer kleinen Halbinsel liegt. Sie ragt idyllisch in den See hinein.


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Ich habe in dem kleinen Dorf Pazzon genächtigt, unweit von Caprino Veronese gelegen. Wer dort vorbeikommt und gerade Hunger hat – unbedingt ins «Al Vecchio forno» gehen und die hausgemachte Pasta probieren. Im Nachbardorf Porcino kann man im Ristorante «Cima 11» wunderbar schlemmen (es hat leider keinen Web-Auftritt, aber die Adresse lautet: Localita‘ Porcino; 37013 Caprini Veronese).


Ein paar Tage Italien – und man kommt garantiert entspannt und wohl genährt nach Hause zurück. Die Gegend um den Gardasee eignet sich wunderbar für Aktivurlauber: Man kann wandern oder biken und natürlich diverse Wassersportarten wie Windsurfen betreiben. Aber auch wer nur faulenzen will, kommt auf seine Kosten: am Ufer herumliegen, lesen, essen (siehe Tipps oben), ein bisschen spazieren, aber ja nicht zu viel… Man kann durch die Uferstädtchen schlendern, durch Garda, Limone oder Malcesine beispielsweise, oder auch ins nicht weit entfernte Verona fahren.

Um anderen Touristen ein bisschen zu entfliehen, rate ich jedem, sich eine Unterkunft ein wenig im Hinterland zu suchen. Dort ist es ruhiger, auch wenn man dann eine kurze Auto- oder Fahrradfahrt zum See in Kauf nehmen muss. Wer sich dann beim Autofahren fragt, warum ihm die Strassen und Bergtunnel so bekannt vorkommen, dann könnte das übrigens daran liegen.

Alle Fotos: Wikimedia Commons

Tagged: Archive, Italien

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