Trenitalia, die staatliche italienische Bahngesellschaft, hat ihr Hochgeschwindeigkeitsnetz erweitert. Nun fahren die Hochgeschwindigkeitszüge in Italien von Turin bis Salerno. Drei neue Linien zwischen Bologna und Florenz, Novara und Mailand sowie der Abschnitt von Gricignano nach Neapel wurden eröffnet. Damit brauchen Bahnreisende nur noch zwei Stunden und 45 Minuten von Rom nach Mailand Zwischen Rom Termini und Mailand Centrale beträgt die Fahrzeit mit dem „Frecciarossa“ nur noch knapp drei Stunden.

Neben den „Frecciarossa“-Zügen gibt es neu bei Trenitalia auch mehr „Frecciargento“-Züge, die mit ihrer besonderen Ausstattung auch Bahnhöfe anfahren können, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden. Dadurch sind nun auch Städte wie Verona, Venedig, Bari und das gesamte Apulien, Lamezia Terme und Reggio Calabria sowie ganz Kalabrien und Sizilien an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden.

Auch was das Ticketsystem betrifft, gibt es bei Trenitalia Neues: Es werden jetzt drei Arten von Tickets erhältlich sein – das Flexiticket, das Basisticket und das Promoticket. Das Flexiticket, das etwas teurer als das Basisticket ist, beinhaltet kostenlose und unbegrenzte Umbuchungen und eine vollständige Rückerstattungen im Fall eines Reiseverzichts. Mit dem Promoticket kann man im Vergleich zum Basisticket bei rechtzeitiger Planung (sieben oder 15 Tage vor Abreise) 15 bzw. 30 Prozent sparen.

Die Ausstattung beider Zugtypen ist mit der des französischen TGV vergleichbar. Es gibt Grossraumwagen in zwei Klassen, Restaurantwagen und streckenweise WLAN. Zum Start der neuen Strecken lockt Trenitalia mit einem Pauschalpreis von 48 Euro im gesamten Hochgeschwindigkeitsnetz. Allerdings ist die Zahl der Eröffnungstickets auf 100’000 pro Monat begrenzt.

Tagged: Archive, Italien

Kommentare

  • Ferienwohnungen Bibione

    Es ist toll zu sehen, dass das Reisen wird immer erschwinglicher und leicht.

    27. Juni 2011 at 11:22

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