1. Tokio – so weit das Auge reicht: Die Aussicht über Tokio vom Observatorium im 60. Stock des Sunshine City im Stadtviertel Ikebukuro sollte man sich nicht entgehen lassen. Mit viel Wetterglück kann man von hier aus sogar den Fuji sehen. Auch für die Strassen des sehr belebten Viertels kann man locker ein paar Stunden einplanen. Das Viertel steht zu Unrecht in fast keinem Reiseführer – also: nicht verpassen!

Atemberaubender Blick über Tokio. Foto: Andrea Schmits
Atemberaubender Blick über Tokio. Foto: Andrea Schmits

2. Im Stadtviertel Shinjuku befindet sich der Bahnhof mit dem grössten Personenaufkommen der Welt – versucht also gar nicht erst „gegen den Strom“ zu laufen. Zudem steht hier das Rathaus, eines der höchsten Gebäude der Stadt. Auch hier gibt es eine Aussichtsplattform. Sehenswert ist ausserdem der Shinjuku-Park, der grösste Feudalpark Tokios. Er hat einen japanischen, chinesischen, englischen und französischen Garten.

3. In Shibuya trifft sich vor allem die Jugend: Die Einkaufsstrasse Center-gai ist eine der beliebtesten Einkaufsmöglichkeiten für Teenager. Auf dem Hügel Dogenzaka konzentriert sich das Tokioter Nachtleben. Berühmt ist auch die an der Westseite des Bahnhofs gelegene Kreuzung: Sie wird zu abendlichen Spitzenzeiten pro Ampelphase von bis zu 15’000 Menschen überquert.

4. Der Yoyogi-Park nahe Shibuya ist das Zentrum jugendlicher Subkulturen. Man muss ihn unbedingt gesehen haben. Mehr dazu hier.

5. Tokio by night ist immer ein Erlebnis, selbst, wenn man nur durch die beleuchteten Strassen schlendert.

6. Die Shopping-Meile Nakamisedori im Stadtviertel Asakusa: Eine rund 200 Meter lange Einkaufsgasse, in der alles verkauft wird, was das Touristenherz begehrt. Von Souvenirs über lokale Spezialitäten bis hin zu traditioneller Kleidung. Am Ende der Gasse steht der Sensoji-Tempel, Tokios ältester Tempel: Er wurde zwischen 628 bis 645 erbaut.

7. Das elegante Shoppingviertel Ginza: Berühmten Modeketten und führende Elektroläden wie der Apple Store lassen so manches Einkäufer-Herz höher schlagen.

8. Kultur und Entspannung in Einem: Der Kaiserpalast liegt mitten im Zentrum und ist eine wahre Ruheoase. Hier kann man leicht ein bis zwei Stunden durch die perfekten Gärten spazieren.

Ruhe finden - in den Gärten des Kaiserpalasts. Foto: Andrea Schmits
Ruhe finden - in den Gärten des Kaiserpalasts. Foto: Andrea Schmits

9. Der Koraku-Garten ist der älteste und bedeutendste Landschaftsgarten Tokios und wurde um 1630 angelegt. Er beherbergt zudem einen der sehr seltenen Konfuzius-Schreine.

10. Sehen und geniessen sollte man auch die kleinen Dinge, die Tokio zu einer der schönsten Städte der Welt machen. Dafür muss man sich in kein besonderes Stadtviertel begeben. Die Menschen sind jederzeit freundlich, hilfsbereit, interessiert und zuweilen skurril. Die öffentlichen Toiletten sind so sauber wie in keinem anderen Land, das Wasser ist in fast allen Restaurants gratis (Das freut budget-bewusste Backpacker sehr!), und was man auch plant, alles klappt reibungslos – so macht Reisen am meisten Spass!

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