Jordanien zwischen Israel, Syrien, dem Irak und Saudi Arabien gelegen ist ein Land zwischen Altertum, Beduinentraditionen und glitzernder Postmoderne. Es waren immer besondere Menschen, die diesem Wüstenland Leben abgerungen haben, wie das biblische Volk der Nabatäer vor rund 2000 Jahren.
„Wer in der Wüste überlebt, für den ist nichts unmöglich“, sagt man in Jordanien.  So ist das Haschemitische Königreich auch eines der dynamischsten Länder des Vorderen Orients. Es sind die enormen Kontraste, die Jordanien so spannend machen, ob es die grundverschiedenen Lebensentwürfe der Wüstenbeduinen und der schillernden High Society von Amman sind, oder die landschaftliche und architektonische Vielfalt.

Ganz in der Moderne scheint auf den ersten Blick  die quirlige Hauptstadt Amman zu stehen, jordanische Metropole ist erst gut 125 Jahre alt. Demgegenüber sieht man nur einen Steinwurf entfernt die Spuren der jahrtausendealten Hochkulturen der Nabatäer und Ammoniter.

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Kaum grösser könnte auch der Kontrast zwischen dem fröhlich-lauten Badetrubel am Golf von Aqaba und dem stillen, wundersam-archaischen Toten Meer sein. Rundherum und allgegenwärtig die faszinierende Wüste mit dem Wadi Rum und der versteckten Felsenstadt Petra – Jordanien hat viele touristische Highlights. Zeugnis einer grossen Vergangenheit ist Petra, die über 2000 Jahre alte versteckte Nabatäer-Stadt mit den fein gegliederten Fassaden, die direkt in den weichen Sandstein gemeisselt worden sind. In einer lebensfeindlichen Umgebung sorgte dort im Wadi Musa, dem Mosestal, Moses mit einem Schlag seines Wanderstabes an den Fels für sprudelndes Wasser, als er sein Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft führte.
Eine technische Meisterleistung ist das ausgeklügelte System von Wasserleitungen tief in die enge Schlucht von Petra hinein. So machte ein kleiner Gebirgsbach die frühe Blüte der Stadt möglich.

Im völligen Gegensatz zu Petra steht Amman, die moderne Metropole eines ebenso modernen Königreichs. Hier bummelt man durch hypermoderne klimatisierte Shoppingmalls, probiert elegante Mode und flaniert durch stylische Fussgängerzonen. Internetcafés und Bistros zeigen Ammans westliches Gesicht.

Doch in der Gegend des Raghadan-Hügels findet man um den Königspalast herum das traditionsverhaftete arabische, islamisch geprägte Amman mit seinen beduinischen Wurzeln, den verwinkelten Souks und Moscheen. Zwar ist das jetzige Amman eine junge Stadt, doch siedelten hier schon die antiken Ammoniter, der Stadtname deutet darauf hin.

Aqaba ganz im Süden des Landes ist Jordaniens einziger Seehafen und ein fantastisches Urlaubsparadies am Roten Meer mit seinen traumhaften Stränden und hervorragenden Wassersportmöglichkeiten. Dazu lockt das Mekka der Taucher mit dem wohl nördlichsten Korallenriff der Welt. Hier ist immer etwas los, auch was die Abendunterhaltung betrifft. Dazu kann man von Aqaba aus wunderbare Ausflüge nach Petra, ins Wadi Rum oder auf die Sinai-Halbinsel machen

Wieder ganz anders ist es am Toten Meer, dem 420 Meter unter dem Meeresspiegel tiefstgelegenen See der Welt mit einem Salzgehalt von 33 Prozent, der Wellness pur verspricht.

Zwischen all diesen Highlights lockt das Haschemitische Königereich mit seinen faszinierenden Wüsten. Abenteuerexkursionen in die Region um das Wadi Rum lässt Beduinenleben erfahren. Jordanien ist eines der sehenswertesten arabischen Länder zwischen Beduinenzelt und Internetcafé mit grandiosen Sehenswürdigkeiten.

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