Heute geht es von Singapur aus in Richtung Norden nach Kambodscha. Wir fliegen direkt nach Siem Reap. Es warten die weltberühmten Tempelanlagen rund um Angkor Wat auf uns. Danach geht es weiter in die Hauptstadt Phnom Penh und ans Meer nach Sihanoukville. In gut zehn Tagen fliegen wir dann von Phnom Penh zurück nach Singapur.


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Visum-Prozess auf Kambodschanisch

Als wir am Siem Reap International Airport landen, stehen wir erst einmal ein Weilchen an. Da das Flugzeug hauptsächlich mit Touristen aus Singapur und Europa gefüllt war, möchten nun alle gerne ein Visum bei Ankunft lösen. Doch die Wartezeit ist überraschend spassig. Die Einreisezone ist ein grosser Raum mit einer langen Theke auf der linken Seite. An der Theke sitzen rund zehn Beamte nebeneinander. Der erste kontrolliert die Einreisedokumente und gibt den Pass weiter. So wandert er durch viele Hände weiter und weiter, bis am Ende der Reihe jemand meinen Namen ruft. Mein Visum (von Hand ausgefüllt) ist bewilligt, und ich darf einreisen.

Der Flughafen ist sehr klein, und drum läuft alles sehr effizient. Am Ausgang wartet eine Horde an Tuk-Tuk-Fahrern auf die Anreisenden. Auch der Fahrer unseres Hotels wartet bereits.

Sonnenuntergang in Angkor Wat

Gleich nach unserer Ankunft am Nachmittag teilen uns die Angestellten im Hotel mit, dass wir uns am besten gleich noch am selben Abend die Tickets für die Tempelanlagen rund um Angkor Wat besorgen und uns den Sonnenuntergang in den heiligen Stätten ansehen sollten. Wird das Drei-Tages-Ticket am Abend entwertet, zählt es erst ab dem nächsten Tag. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren mit dem Tuk-Tuk in die rund zwanzig Minuten entfernte Anlage, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Für rund 80 USD kaufen wir uns einen Drei-Tages-Pass und fahren zum Tempel Phnom Bakheng, welcher auf einem Berg liegend den perfekten Blick über die Landschaft ermöglicht. Am Fusse des Hügels angekommen, bemerken wir, dass wir eindeutig nicht die einzigen sind. Geschätzte 50 Tuk-Tuks sind hier geparkt. Die Leute wandern in Scharen in Richtung Phnom Bakheng. Man könnte auch einen Elefanten mieten, um sich die Mühen des Aufstieges in dieser brütenden Hitze zu ersparen. Doch wir gehen zu Fuss.

Auf dem Gipfel angekommen, gibt es eigentlich nicht sehr viel zu erzählen. Obwohl wir nicht die allein sind, ist es eine wunderschöne Kulisse und ein perfekter Anfang für unsere Kambodscha-Reise.

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