Wie ein Diamant schimmert das von strahlend weissen Korallensandstränden umgebene Mauritius im Blau des Meeres.


Die Ostküste Mauritius‘.


Die Kapelle Notre Dame Auxiliatrice am Cap Malheureux.
Beide Fotos: WikimediaCommons; Oke.

Der Inselstaat liegt mitten im Indischen Ozean, fast 1000 Kilometer östlich von Madagaskar. Gut 200 Kilometer lang ist die Hauptinsel Mauritius, fast die ganze Küste besteht aus feinsten Puderzuckerstränden, die sich mal bis hinter den Horizont schier endlos erstrecken und mal von Lavafelsen in lauschige Buchten unterteilt sind. Hier findet garantiert jeder seinen Traumstrand, ob menschenleer oder mit viel Trubel, Action und Unterhaltung.

Korallenriffe, die Mauritius fast ganz umschliessen, schützen die Strände vor Wellengang und Haien. Zwischen den Riffen, die grandiose Tauchreviere, sind und der Insel tut sich eine Lagune mit ruhig plätscherndem, in den verschiedensten Blau- und Grüntönen leuchtenden Wasser auf. Innerhalb der Lagune liegen neben etlichen Minieilanden such die beiden Hauptinseln Rodrigues und Mauritius mit der Hauptstadt Port Louis.

An der Côte d’Azur von Mauritius

Der Norden von Mauritius ist zwar landschaftlich nicht der abwechslungsreichste Teil der Insel mit den etwas eintönigen, weiten Zuckerrohrfeldern und dem flachen Hinterland, doch ist hier was den Urlaubsbetrieb angeht, einiges los. Hier liegt zwischen Trou aux Biches und dem Urlauberzentrum Grand Baie ein kilometerlanger traumhaft weisser feinsandiger Strand. Dazu gibt es in Grand Baie neben Hotels aller Kategorien auch abends und nachts genug Unterhaltung und Trubel.
Nicht entgehen lassen sollte man sich Goodlands, eine Kleinstadt mit viel authentischem Flair, besonders an den Markttagen. Ruhiger als in Grand Baie geht es in Trou aus Biches zu, einem gediegenen Badeort mit Hotels der gehobeneren Kategorien. Günstiger verbringt man seinen Urlaub in Mon Choisy oder Péreybère. Auch höchsten Ansprüchen genügen die Luxushotels zwischen Pointe aux Piments und Balaclaya, die durchweg direkt am Strand liegen. Am besten tauchen oder schnorcheln kann man in der Baie aux Tortures, denn dort ist das Korallenriff vom Strand aus errteichbar.

Endlose Strände und die tropische Badewanne des Ostens

Die  tropische Badewanne von Mauritius liegt im Osten der Insel an der Île aux Cerfs. Die Ostküste zwischen Poste de Flacq und Trou d’Eau Douce besticht mit endlosen Traumstränden, das ist der Touristikbranche nicht verborgen geblieben und so haben sich um Bella Mare herum gleich Dutzende von Luxushotels angesiedelt. Auf der Badeinsel Île aux Cerfs bei Trou d’Eau Douce liegen die schönsten Strände von Mauritius, so wird das Tropenparadies mit den Puderzuckerstränden tagsüber regelmässig von Booten angefahren, ohne dass es hier jemals irgendwo überfüllt wäre.

Bei Poste de Flacq kann man ausser an tollen Stränden zu relaxen, Touren durch die Mangrovenwälder unternehmen, und den auf einer Landzunge fast versteckt liegenden Hindutempel Sagar Shir Mandir besichtigen.

Das schönste Schnorchelrevier von Mauritius findet man bei Mahebourg, einer malerischen Kleinstadt, an deren Südrand die nicht minder malerische Bucht Blue Bay beginnt, die unter Naturschutz steht. Landschaftlich eine kleine Perle und ein Wanderparadies ist die bergige Domaine de Chasseur mit ihrem Rotwild, den Affen und den Wildschweinen.

Tropenparadiese rund um Le Morne Brabant

Im Südwesten von Mauritius liegt die Halbinsel Le Morne Brabant etwas abgeschieden und ist genau das richtige Urlaubsziel für Erholungssuchende. Hier nämlich gibt es weit und breit keinen grösseren Ort, dafür ist Mauritius hier landschaftlich am abwechslungsreichsten und grünsten. Die Strände hier sind obendrein auch nicht weniger attraktiv, wie beispielsweise auf den Seychellen; der 550 Meter hohe pittoreske Felsbrocken gehört zum UNESCO-Weltnaturwerbe.

Ansonsten hat der Inselsüden raue, von den Riesenbrechern des Indischen Ozeans zerklüftete Küstenabschnitte  und viel wilde, naturbelassenen Strände zu bieten, es fehlt hier der Schutz der Riffe. Dafür bietet eine Fahrt auf der Küstenstrasse spektakuläre Ausblicke. Ausflüge ins Inselinnere führen in die Berge im Black River Gorges Nationalpark und zu den Wasserfällen von Chamarel. Und ganz versteckt in üppiger Tropenvegetation eingebettet findet man am Südwestende der Insel dann vielleicht auch Le Paradis, das Traumziel der Honeymooner.

Flic en Flac und mehr

Flic en Flac ist der wohl bekannteste Urlaubsort auf Mauritius. Das hübsche alte Fischerdorf liegt im Inselwesten lang gestreckt am Rand eines Sumpfgebietes und ist das Urlauberzentrum der Insel mit allem an Infrastruktur, was der Urlauber so braucht. Dazu bietet der alte Ortskern von Flic en Flac noch viel ursprüngliches Flair und Lokalkolorit. Die Strände sind legendär, endlos und enorm breit. Auch abends und nachts kommt hier jeder auf seine Kosten, auch bei Ausflügen in die Inselhauptstadt Port Louis.

Ansonsten findet man im Inselwesten nur bei Tamarin noch Urlaubsbetrieb. Der Ort liegt an der Flussmündung des Tamarin in die malerische Bucht. Mit den schroffen Bergen im Hintergrund zeigt sich ein eindrucksvolles Bild, das man bei langen Strandspaziergängen geniessen kann. Ansonsten ist das Wasser hier rauer als in Flic en Flac, die Wellen treffen ohne den Schutz eines Korallenriffs auf den Strand – Tamarin ist ein Paradies für Surfer.

Und eines hat den Westen von Mauritius besonders berühmt gemacht: die traumhaften, romantischen Sonnenuntergänge.

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