Neuseeland – ein Traum für viele, die gern herumreisen, und ihre Ferien nicht nur an einem Ort verbringen wollen. Für viele, die Tiere und Natur, Strand und Meer und Sonne mögen. In dieser Serie gibt Gastautorin Olivia Menzi ein paar Tipps weiter, die sie während ihrer Neuseeland-Reise sammeln konnte.

Nachdem ich die ersten Fotos von White Island gesehen hatte war klar, dass wir irgendwie dahin müssen. Die Pläne waren jedoch schon fast gestorben, als wir in Rotorua per Zufall an dem Landeplatz der Firma Scenic Air Tours vorbeikamen. Nun galt es nur noch, aus dem reichhaltigen Angebot von Bootstouren, Wasserflugzeug- oder Helikopter Rundflügen auszuwählen. Nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ entschieden wir uns für den Flug auf White Island und einer geführten Tour auf dem einzigen aktiven Vulkan Neuseelands. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Auf dem Flug Richtung White Island genossen wir die schöne Sicht auf die Küste von Neuseeland und beobachten die vielen Fischschwärme im Meer.

Von Weitem sticht dann immer sichtbarer die Vulkaninsel mit dem gelb dampfenden See entgegen. Nach einer Tower-Rückfrage des Piloten dürfen wir nach circa 45 Minuten Flug auf der Insel landen. Wir werden mit Gasmaske und Helm ausgestattet und begeben uns unter wachsamen Augen unseres Piloten auf den Spaziergang in eine völlig andere Welt.


Überall brodelt und zischt es. Der schweflige Dampf entweicht in einer derartigen Lautstärke, dass man meinen könnte, man stehe neben einem Düsenjet. Vielleicht kann man sich die Landschaft auf einem anderen Planeten in etwa so vorstellen wie White Island. Die intensiven Farben und Strukturen, die durch die enorme Schwefelbildung hervorgerufen werden, ist gleich faszinierend wie der tiefgelb dampfende See. Auch ohne die Erklärung des Piloten wäre klar gewesen, dass diese Flüssigkeit mehr als gefährlich und giftig ist – und wir sind nicht verwundert über die Information, dass es sich um säurehaltiges Wasser handelt.

Alle Fotos: Olivia Menzi

Tagged: Archive, Neuseeland

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