Oman, das Sultanat im S├╝dosten der Arabischen Halbinsel, ist wie eine Verheissung des Bildes vom m├Ąrchenhaften Orient. Die ereignisreiche 5000-j├Ąhrige Historie erz├Ąhlt von den sagenhaften Reicht├╝mern durch die Lage an der Weihrauchstrasse, den Heiligen Drei K├Ânigen und den breit ausgeschm├╝ckten Geschichten, die sich um Sindbad, den Seefahrer spinnen.

Weihrauch und Muskatnuss bildeten schon in der Antike die Grundlage des Reichtums dieser Region. Daraus entwickelten sich vielf├Ąltige Handelsbeziehungen, und der Ruf der Omanis als Seefahrer war schon fr├╝h legend├Ąr. Weltoffen waren sie schon damals und nahmen kulturelle Einfl├╝sse der L├Ąnder auf, mit denen sie Handelsbeziehungen hatten.

Weihrauch

Vom Weihrauch-Duft kann man sich auf den zahlreichen Basaren bet├Âren lassen. Foto: Keystone; Mike Nelson.

Das Sultanat Oman liegt zwischen dem wilden Jemen und den stets wie aus dem Ei gepellt wirkenden blitzsauberen und aufger├Ąumten Vereinigten Arabischen Emiraten. Doch haben hier alle Spuren der Postmoderne noch menschliche Dimensionen, nichts Gigantisches ist hier. Alte M├Ąrkte, bunt und nach Gew├╝rzen duftend, pr├Ąchtige Moscheen und alte Lehmburgen sorgen beim Besucher┬áf├╝r die Faszination „Orient“. Diesem Zauber kann man sich in Oman ganz entspannt hingeben, denn das Sultanat gilt als eines der sichersten Reisel├Ąnder ganz Arabiens. Die Omanis sind Muslime. Sie sind, wie auch ihr Sultan Qabus, ├╝berwiegend Ibaditen und geh├Âren damit einer Glaubensrichtung an, die als besonders tolerant gilt.

Das Sultanat gef├Ąllt als Urlaubsland, denn es ist landschaftlich sehr vielf├Ąltig. Karge Sandw├╝sten wie die Wahiba mit ihren gewaltigen D├╝nene und die Kiesw├╝ste Jiddat al-Harasis bilden den Kern des Landes. Danaben gibt es schroffe, zerkl├╝ftete Felsengebirge und darin eingezw├Ąngte Wadis, die mit ihrer ├╝ppigen Vegetation fast Oasen gleichen. Vor allem Salalah im S├╝den des Landes ist eingebettet in gr├╝ne, ├╝berbordend bl├╝hende G├Ąrten. Dazu gibt es eine malerische Altstadt mit einem Weihrauchmarkt und den betriebsamen Fischereihafen zu bewundern.

Ganz anders die Oasenstadt Nizwa mit ihrem Palast von Jabrin und dem traditionellen Ziegenmarkt. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Ausflug nach Musandam, der Exklave am Persischen Golf. Dort kann man eine Bootstour mit einer Dhau zu den Delfinen machen.

Ein touristisches Muss ist ein Besuch der Hauptstadt Muscat, die im Nordosten zwischen schroffen Felsen am Meer gelegen ist. In der 1,5 Millionen-Metropole leben zwei Drittel der Omanis in morderner arabischer Architektur. Das Herz der Stadt aber schl├Ągt bis heute in den alten Stadtteilen Matrah und Old Muscat und vor allem im Souk. In dieser bunten orientalischen Handelswelt wird vom Schmuck ├╝ber Weihrauch bis hin zu edlen Tuchen buchst├Ąblich alles angeboten, und ├╝ber allem liegt der Duft von tausend Gew├╝rzen.

Muscat hat an seiner Corniche zum Relaxen eine ganze Reihe feinsandiger Traumstr├Ąnde inmitten zauberhafter morgenl├Ąndischer Umgebung. ├ťberhaupt bietet das Sultanat Oman mit seinen 2000 K├╝stenkilometern und zahlreichen K├╝stenorten mit tollen Strandhotels wunderbare Badeferien.

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