Im Westen der iberischen Halbinsel gelegen, markiert das Cabo da Roca an Portugals Atlantikküste auch den äussersten westlichen Punkt Europas. Noch weiter westlich im Atlantik liegen in Portugal nur Madeira und die Azoren-Inseln.

Foto: WikimediaCommons; Szilas.

Portugals Landschaften sind von grossen Kontrasten geprägt und, wie überhaupt die Landesgeschichte, von dem rauen Atlantik. So beherrscht auch nicht die reine mediterrane Leichtigkeit des Seins das Lebensgefühl, sondern auch ein guter Schuss der portugiesischen „Saudade“, einer melancholischen Wehmut, die auch in der Musik des Fado zu finden ist. Carla Pires beispielsweise hat sich dieser Musikrichtung verschrieben:

Unbestrittenes Zentrum des Landes und eine der schönsten Städte der Welt ist Lissabon mit dem Flair einer geschichtsträchtigen und weltoffenen Handelsmetropole, das sich vor allem in der hübschen Altstadt zeigt. Portugiesische Riviera wird die sich anschliessende Region an der Mündungsbucht des Flusses Tejo genannt, dort finden sich die eleganten Seebäder Cascals und Estoril.

Die bekannteste Küstenregion Portugals aber ist die Algarve im südwestlichen Eck des Landes. Mit über 300 Sonnentagen ist sie eine der sonnenreichsten Küsten Europas mit kristallklarem Wasser und weiten, goldfarbenen Stränden. Die Algarve ist also von der Natur verwöhnt und teilt sich in zwei Regionen:
Felsalgarve (Barlavento) wird die westliche Region genannt, die dem Wind zugewandt und somit ein Paradies für Surfer und Windsurfer ist. Hier stösst man auf eine eine dramatische, wilde Kulisse.
Sandalgarve (Sotavento) nennt man die östlichen Bereiche der Algarve, die dem Wind abgewandt sind und lieblich-ruhig mit endlos langen und weiten und zuweilen einsamen Sandstränden und beachtlichen Dünenlandschaften verwöhnt.

Zwischen den beiden Küstenabschnitten der Fels- und der Sandalgarve liegt die Provinzhauptstadt Faro, die einen Besuch wert ist mit ihren hübschen Häuserfassaden mit den bunten Azuleijos, den portugiesischen Fliesen, und der barocken Altstadt.
Auch das Hinterland der Algarve-Küste ist sehenswert. Vor allem die Berge der Sierra de Monchique im Norden mit den verträumten Ortschaften, Eukalyptuswäldern, Zitrushainen und duftenden Mandelbäumen in fruchtbaren Tälern sind ideal für Wanderer.

Badenixen finden ihr ideales Reiseziel in den Badeorten der Algarve. Meistbesuchter Badeort der Algarve ist Albufeira ganz im Süden, das wegen seiner Hoteldichte auch das „St. Tropez der Algarve“ genannt wird. Das turbulenteste Nachtleben von ganz Portugal mit dezentem Ballermannflair kennzeichnet den Urlaubsort. Das Altstadtzentrum Cerro da Villa kommt noch mit viel authentisch portugiesischer Atmosphäre daher.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt Praia Maria Luisa und vereint das turbulente Nachtleben von Albufeira, das nahe ist mit dem wesentlich ruhigeren Ort, der eigentlich gar keiner ist und nur aus Hotels, ein paar Restaurants und Läden besteht. Dafür gibt es hier einen Postkartenstrand, feinsandig und golden schimmernd und von Felsenklippen eingerahmt. Wassersport jeder Art wird hier gross geschrieben.

An der östlichen Mündungsseite des Rio Arade liegt das malerische Fischerdorf Ferragudo, eine Ansichtskartenidylle mit weissen Häuschen an engen Gassen, die sich vom Hafen aus zur Kirche hochziehen und über der eine Festung wacht. Dazu gibt es eine Uferpromenade nur für Fussgänger und die Praia Grande im Süden des Ortes einen weiten, herrlichen Sandstrand.

Den schönsten Strand der Algarve besitzt Praia da Falesia nur wenige Kilometer östlich von Albufeira. Einen richtigen Ort gibt es hier nicht, die Strandsiedlung besteht aus Hotels, Apartmenthäusern, ein paar Restaurants und Geschäften. Der goldgelbe Strand zieht sich mehrere Kilometer lang und ist ideal für einsame Strandspaziergänge bis nach Vilamoura.

Foto: WikimediaCommons; Luciaccoelho.

Reisetipp
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