„Zeit-Online“ berichtete kürzlich von einem Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt, das zu erwähnen sehr lohnenswert ist: Im Süden Portugals, in der Ferienregion Algarve, fertigen lokale Kunsthandwerker mit Hilfe eines Berliner Designstudios zeitgemässe Souvenirs. Meist verstauben die Mitbringsel ja auf einem Regal, im Alltag brauchbar sind sie häufig nicht. Mit dem Projekt Tasa soll sich das ändern. Tasa steht für „técnicas ancestrais, soluções actuais“, was übersetzt „alte Techniken, neue Lösungen“ heisst.

Initiiert wurde das Projekt vom CCDR, dem regionalen Entwicklungsbüro der Algarve. Lokale Kunsthandwerker kooperieren ein Jahr lang mit renommierten Designern und haben so die Chance, sich durch eine aufgefrischte Palette von Souvenirs einen grösseren Absatz zu verschaffen.

Seit neustem gibt’s in den Souvenirshops von Faro bis Sagres also Holzspielzeug und Schmuck aus Fruchtkernen, Eicheln und Schoten, Smartphone-Hüllen aus grobem Leinen, schicke Lampen aus Kork und Keramik sowie traditionelle Schäfer-Feuerzeuge aus Holz.

Foto: Projecto Casa.

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