Die Hafenstadt Lissabon war verbunden mit den portugiesischen Kolonien in Asien und Afrika einst das Zentrum der halben Welt. Die Seefahrt und die Sehnsucht nach der Weite des Meeres haben die Stadt geprägt.

Die legendäre Fado-Sängerin Amalia Rodrigues hat es so gesagt: „In uns ist die Sehnsucht nach der Weite des Himmels, der Unendlichkeit des Meeres, wir sind ein Volk von Seefahrern, das nie irgendwo ankommt.“ Am Flussufer des Tejo gelegen bietet die Hauptstadt Portugals wenig Orientierungsschwierigkeiten, entweder man ist hin zum Fluss unterwegs oder steigt hinauf zum Barrio Alto oder dem Castelo de Sao Jorge.

Lissabon hat den eigenen Charakter behalten – eine weisse Stadt, immer ein bisschen am Verfallen – und einen Hauch Vergänglichkeit auch in der Moderne bewahrt. Es ist eine Stadt verbunden mit Seilbahnen, die man geduldig besteigt, die „Electricas“ sind zwar kein modernes oder gar masssentaugliches Verkehrsmittel, aber sie prägen das Stadtbild und das Selbstverständnis mehr, als die Combinos, in denen man Platz nimmt, wenn man in die Aussenquartiere fährt. Die Champs Elysées – wörtlich zu verstehen, da dem Pariser Boulevard nachempfunden – von Lissabon ist die Avenida da Libertade, die Unter- mit Oberstadt verbindet und neben den zahlreichen Aussichtspunkten auf den Hügeln zu den schönsten Plätzen in der Stadt gehört.

Von der auf sieben Hügeln gelegenen Stadt ist es nicht weit an verschiedene Strände, wie etwa den grössten, die Costa Caparica. Zwar bejammern erfahrene Portugalreisende immer wieder, diese seien durch Brücken und Bahn nun zu gut erschlossen, aber meine Erfahrung ist vielmehr, dass man durch die Erreichbarkeit Stadt und Strand gut kombinieren kann und dass die Küste trotz einiger Bauerei doch recht malerisch und Meer und Strand auch sauber geblieben sind. Eine halbe Stunde brauchts an die Praia do Tamariz in Estoril. Vielleicht nicht das sauberste Wasser, aber ein superschöner Strand und auch eine Zugfahrt durch das Villenviertel, die sich lohnt. Im Scherz wird Estoril mit seinem Casino auch als Beverly Hills von Portugal bezeichnet.

Lissabon ist schwer zu beschreiben, durch die Bucht erinnert einen die Stadt, rund um die mit 2,8 Mio. Leuten ein Viertel der Portugiesen leben, an San Francisco, in den Gassen und durch den speziellen Charme fühlt man sich an Paris erinnert.

www.portugal.com
www.visitportugal.com
Beide Webseiten bieten fast alle Infos über Unterkunft, Restaurants, Ausflüge brauchen aber etwas Geduld.

Für Wohnungen:
www.lisbon-appartmens.com

Ausflüge, Reiserouten und Tipps:
www.lissabon-umgebung.de.

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