Längst ist das Schwarze Meer zu einer echten Alternative zum Mittelmeer geworden. Das Klima ist milder als in mediterranen Gegenden. Heiss und subtropisch ist es nur auf der Krim und in Georgien. Sonst ist es durchweg angenehm. Das Wasser ist auch dann noch badewarm, wenn es in Mitteleuropa Herbst wird. Die Wassertemperaturen, die im Sommer 28 bis 29 Grad erreichen, sind erstaunlich, wenn man die durchschnittlich mehr als 1200 Meter Wassertiefe des Schwarzen Meeres bedenkt.
Das fischreiche Binnenmeer hat mit 1,75 Prozent einen gerade Mal halb so hohen Salzgehalt wie das Mittelmeer. Aber schwarz ist es ganz und gar nicht. Der Name rührt vermutlich daher, dass „schwarz“ im Mittelalter als Bezeichnung für stürmisch gebräuchlich war. Stürmisch werden kann es hier durchaus; anders als im Mittelmeer fehlen die schützenden, vorgelagerten Inseln und Buchten. Allerdings gilt das kaum für den Sommer, denn dann steigt die Wellenhöhe nur ganz selten über einen Meter.

Urlaub an der rumänischen Schwarzmeerküste, das heisst:

  • * zehn Stunden Sonne am Tag und mehr,
    • * flach abfallende und feinsandig Strände die genauso schön sind wie am Mittelmeer,
    • * Badewetter von Mai bis Oktober,
    • * mildes Klima ohne die Hitzespitzen des Mittelmeersommers,
    • * Ausflugsmöglichkeiten in ein völlig ursprüngliches Hinterland,
    • * Urlaub in einer weitläufigen teils noch unverbauten Umgebung.

    Das macht Rumäniens Schwarzmeerküste für Mitteleuropäer mehr und mehr zur interessanten Destination. Die meisten grossen Veranstalter bieten mittlerweile Reisen nach Rumänien an. Hinzu kommt ein unschlagbarer Vorteil gegenüber dem Mittelmeer: Der niedrige Preis bedeutet in jedem Fall auch in Krisenzeiten viel bezahlbaren Urlaub fürs Geld. Die Zuwachsraten sprechen für sich, Rumänien ist ein Urlaubsland im Aufwind.
    Die breiten Schwarzmeer-Strände Rumäniens locken immer mehr Touristen an. Foto: B. Jäger-Dabek

    Im nördlichen Bereich der rumänischen Schwarzmeerküste liegt mit dem Donau-Delta ein einmaliges Naturparadies. Südlich der Donau-Mündung liegen die Badeorte an Rumäniens Schwarzmeerküste.
    Konstanza (rumänisch: Constanţa) ist der Zielflughafen für Schwarzmeer-Reisende, denn die Badeorte schliessen sich direkt im Süden an. Auch Konstanza selbst ist eine durchaus sehenswerte Stadt – dank seiner antiken Baudenkmäler, dem direkt am Meer gelegenen Kasino und dem geschäftigen Betrieb des grössten rumänischen Seehafens. Vor allem aber steckt das schon im 7. Jahrhundert vor Christus gegründete Konstanza voller kulturhistorisch bemerkenswerter Basiliken sowie römischer Ruinen. Obendrein wandelt man auf den Spuren des römischen Dichters Ovid, der hier in der Verbannung lebte.

    Mamaia ist der wichtigste und bekannteste Badeort Rumäniens und liegt nördlich von Konstanza. Ein sieben Kilometer langer Strand mit feinem, goldenen Sand und ein See nicht weit dahinter machen Mamaia zu einem idealen Familienurlaubsort, von dem man auch die interessante Umgebung erkunden kann. So sind beispielsweise Touren ins Donau-Delta möglich. Auch das Nachtleben bietet Unterhaltung.

    Südlich von Konstanza reihen sich die Badeorte an dem über 50 Kilometer langen Küstenabschnitt von Eforie Nord bis nach Mangalia unweit der bulgarischen Grenze auf. Sie sind allesamt mit Traumstränden gesegnet.
    Den meisten Komfort bieten in dieser Region Neptun und Olimp, die bevorzugten Bäder der alten kommunistischen Nomenklatura. Hier ist von schicken Villen bis zu Luxushotels alles an Komfort für den anspruchsvolleren Gast vertreten. Die südlicher gelegenen Bäder Jupiter, Cap Aurora, Costinesti, Venus und Saturn hingegen bieten preiswerte Unterkünfte.
    Beliebte Badeorte für gut Betuchte sind Olimp und Neptun. Foto: B. Jäger-Dabek

    An der rumänischen Schwarzmeerküste gibt es viel zu sehen, von der antiken Burg Histria über das Donau-Delta, bis zur Bukowina. Und auch die Hauptstadt Bukarest ist nur knapp drei Stunden entfernt.

    Tagged: Archive, Rumänien

    Kommentare

    Schreibe einen Kommentar

    Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

    You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
    *