Ich weiss nicht, wie es euch die letzten Tage erging, aber mir ist war es eindeutig zu kalt. Im Engadin war es in der Nacht unter -30°C, in Davos -19°C und in La Brévine in der „sibirischen Schweiz“ gar -34°C. Speziell an der kalten Luft aus Sibirien war, dass sie das Quecksilber auch im Flachland auf tiefwinterliche Temperaturen sinken liess. Schlotternd dachten wir, nun verdienen wir uns aber weisse Weihnachten. Doch die Mühen waren vorerst für die Katz. Dank Föhn herrscht wieder der Regen über das Stadtbild. Wenn es nach den Meteorologen geht, ist der Wintertraum auch aus am morgigen Heilig Abend.

In Deutschland herrscht, so, wie es aussieht, Wetterchaos. Wirklich schlecht geht es uns allen aber nicht. Es könnte noch viel kälter sein… Stellt euch vor, dass es auch tagsüber nicht wärmer wird als in la Brévine. An vielen Orten in Russland befinden sich die Temperaturen zu dieser Zeit selten über dem Gefrierpunkt. Auch in Nordkorea, der Mongolei und Nordchina ist es bitter kalt.


World Temperatures 17/12/2009 auf einer größeren Karte anzeigen

Da freut man sich doch gleich, dass es hier ein wenig wärmer ist. Oder etwa nicht? Wem es zu warm ist, der flieht am besten in die Berge. In Samaden wird es dieses Wochenende wieder -14°C kalt. Trotz des schlechten Wetters wünsche ich frohe Weihnachten!

Tagged: Archive, Russland, Schweiz

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