Seit dem 6. November 2006 gilt die Regel, dass Flugpassagiere keine Flüssigkeiten von mehr als 100 Millimeter mehr im Handgepäck mitführen dürfen. Seither warten wohl fast alle darauf, dass dieses leidige Gesetz endlich wieder verschwindet.

Bereits im November 2008 schrieb ich an dieser Stelle, die EU-Kommission wolle die Mengenbegrenzung bis April 2010 abschaffen. Doch nichts passierte. Im Mai 2010 folgte dann die nächste Deadline: Die EU-Regierungen verkündeten, das Verbot solle am 29. April 2013 aufgehoben werden.

Tatsächlich scheint es nun voranzugehen: Noch bis Ende Februar führt der Flughafen Zürich Tests mit zwei Geräten zur Entdeckung von unerlaubten Flüssigkeiten im Handgepäck durch. Getestet werden dabei nicht die Geräte, sondern die Auswirkungen auf den Passagierbetrieb.

Die Tests finden an vier Tagen in der Woche an einer speziell eingerichteten Linie im Sicherheitskontrollgebäude statt. Die Benützung der Testlinie ist für Passagiere freiwillig. Alternativ kann die Kontrolle an einer herkömmlichen Sicherheitslinie erfolgen.

Für Passagiere ändert sich nichts. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Beschränkungen von Flüssigkeiten im Handgepäck während der Testphase unverändert bestehen bleiben. Auch andere europäische Flughäfen führen derzeit solche Studien durch.

Foto: Flughafen Zürich AG.

Tagged: Archive, Schweiz

Kommentare

  • vreni kormann

    was nützt diese Regelung?wenn sie nicht überall eingehalten wird.
    in Aegypten zum Beispiel kann ich literweise mitnehmen.

    7. Februar 2012 at 09:53

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