Zwei Jahre lang war es sorgsam renoviert und restauriert worden. Kurz vor Weihnachten nun nahm das „Jugendstilhotel Paxmontana“ in Flüeli-Ranft seinen Betrieb wieder auf. (Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken.)

Ursprünglich 1896 erbaut und dann mehrmals erweitert worden, begann man 2010, das Hotel einer Kernsanierung zu unterziehen. Und das hat sich gelohnt! Mit Liebe zum Detail wurden etwa die Wandmalereien und Stuckdecken restauriert. Und der Parkettbauer dürfte sich eine goldene Nase verdient haben. Die Zimmer des Drei-Sterne-Hotels sind nun modern ausgestattet, die Möbel dabei so schlicht und dezent gehalten, dass sie gar nicht erst versuchen, es mit dem historischen Charakter des Hauses aufzunehmen; sie fügen sich wunderbar ein. Wer auf Altes steht: Es gibt auch vier historische Doppelzimmer, die originalgetreu eingerichtet (und trotzdem mit modernem Bad ausgestattet) sind.

Traditionsgemäss ist das „Paxmontana“ eher ein Hotel für die Sommerfrische. Aber ich kann auch ein Winterwochenende in Flüeli-Ranft sehr empfehlen. Ideal, wenn man der Stadt mal kurz entfliehen will. Zum Frischluftschnappen. Mit dem Auto erreicht man das Hotel von Zürich aus in etwa einer Stunde, und schon kann man sich der weissen Winterlandschaft hingeben. Es gibt sehr schöne Wander- und Pilgerwege rund ums Hotel; schliesslich stammt Bruder Klaus, der Schutzpatron der Schweiz, aus dieser Gegend. Stärken kann man sich dann im Hotel-Restaurant.

Kleiner Minuspunkt: Trotz der Renovation – das Hotel bleibt nunmal ein altes Gebäude, dementsprechend hellhörig ist es. Beim nächsten Besuch würde ich versuchen, ein Zimmer im Dach zu ergattern, um ohne Stöckelschuhmärsche über mir vollständig zur Ruhe zu kommen.

Alle Fotos: Paxmontana.

Tagged: Archive, Schweiz

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*