Plagt euch das Fernweh, ihr habt aber in den nächsten Wochen oder Monaten noch nichts gebucht? Wie wär’s mit Sightseeing in der eigenen Stadt? Schnappt euch den Fotoapparat und versucht, euren Wohnort mit neuen Augen zu sehen. Erkundet mal Ecken der Stadt, in denen ihr nicht täglich seid oder bucht eine Führung – ihr werdet hundertprozentig etwas erfahren, dass ihr noch nicht wusstet.

Als Ideenlieferant für das Sightseeing könnte auch ein Reiseführer dienen. Findet ihr es nicht auch spannend zu erfahren, was den Touristen darin über die eigene Stadt erzählt wird? So empfiehlt der Marco-Polo-Reiseführer über Zürich etwa, die Werkbundsiedlung Neubühl zu besuchen. Diese sei ein „Schweizerisches Architekturdenkmal von grossem internationalem Wert“ und ein Beispiel für Vorzeige-Architektur der 1930-er Jahre… Ich weiss ja nicht, wie es euch geht – aber ich wohne seit bald zehn Jahren hier und habe davon noch nie gehört. Ob es den Abstecher nach Wollishofen wert ist?

Klassischer ist da dieser Tipp: die Besteigung der Grossmünster-Türme. Die Aussicht ist traumhaft.


Foto: Grossmünster.ch

Oder wart ihr schon in der städtischen Sukkulentensammlung mit der weltweit grössten Sammlung von Kakteen? Zugegeben, für Nicht-Botanikfans gehört das eher zum Schlechtwetterprogramm. Schön wäre auch eine Fahrt mit dem Limmat-Taxi – etwas, was auf die To-do-Liste fast aller Touris gehört, Einheimische aber wohl höchstens mit ihren Göttikindern machen.

Mit diesen Aktivitäten sollte das Fernweh einigermassen in Schach gehalten werden…und Langeweile hat auch keine Chance.

Tagged: Archive, Schweiz

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