Das Montreux Jazz Festival ist kein Festival für ein Wochenende. Ganze 16 Tage dauert das Spektakel am Genfersee mittlerweile, nachdem es bei der ersten Durchführung 1967 schon nach drei Tagen wieder vorbei war.

In 16 Tagen lässt sich natürlich viel Musik unterbringen (das komplette Programm nach Künstlern sortiert gibt’s auf der offiziellen Festivalseite). Die Highlights herauszustreichen, ist darum auch nicht gerade einfach und vor allem höchst subjektiv. Ich mach’s trotzdem und begründe jeweils, was ich warum auf keinen Fall verpassen würde:

  • Phil Collins spielt 60’s Motown und Soul; weil das wahrscheinlich genau die richtige Dosis Schrecklichkeit ist, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
  • Air; um zu schauen, wie die Lounge-Musik schlechthin live wirkt.
  • Gary Moore; weil mir «Still got the Blues» am Open Air Tufertschwil wahnsinnig unter die Haut ging.
  • Jamie Lidell; weil er eine absolute Rampensau ist und seine Solo-Beatbox-Auftritte Weltklasse sind.
  • Massive Attack; weil mich ihre Musik seit Jahren durch einsame und nicht so einsame Nächte begleitet.
  • Paco De Lucia; weil man sich als Hobbygitarrist auch mal wieder so richtig als Nichtskönner fühlen sollte.
  • Keith Jarrett, Gary Peacock, Jack DeJohnette; weil die Geilsten.
  • Sophie Hunger; weil mich «1983» schon beim ersten Hören gepackt hat (und nicht nur, weil das mein Jahrgang ist).
  • Phoenix; weil «Wolfgang Amadeus Phoenix» schon auf Platte zieht wie verrückt.


Aber eben, das ist lange nicht alles. Zu den kostenpflichtigen Konzerten hinzu kommen noch viele Gratis-Angebote. Im Montreux Jazz Café etwa werden historische Konzerte gezeigt, im Studio 41 gibts Clubbing ab 23 Uhr und bei «Music in The Park» im Park Vemex gibts täglich Konzerte in der schönen Mutter Natur.

Übernachtungsmöglichkeiten für die alljährlich bis zu 220’000 Besucher gibts natürlich einige. Eine schöne Übersicht kannst du dir mit der Hotelsuchmaschine von ebookers.ch verschaffen.

Natürlich würde mich jetzt noch interessieren, was ihr auf keinen Fall verpassen wollt. Und, sehr wichtig: wieso?

http://www.montreuxjazz.com/2010/de/program10/paying#artistPage_77_1

Tagged: Archive, Schweiz

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