Einmal pro Jahr befasst sich der Reisebund der „The New York Times“ mit Zürich. Immer wenn es soweit ist, wetteifern meine Freunde an der Ostküste der USA darum, mir den Artikel als erste zu schicken: „ERK“ war diesmal am schnellsten.
Am 12. Januar war es soweit. Nach Aussersihl war diesmal unter dem Titel „In Zurich West, Feeding the Hip and the Hungry“ der Kreis 5 an der Reihe. Drei Tage später erschien der Online-Artikel adaptiert auch in der Printversion mit der Schlagzeile „Catering to Zurich’s Epicures“.

Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, wie lange die neue Tramlinie gemessen in Meilen ist, findet ihr sodann auch die Antwort in der „New York Times“: 1.86 lautet die Lösung. Einfacher zu erraten ist, welche Restaurants im Bericht vorgestellt werden. Der Prime Tower figuriert mit „Clouds“ (siehe Bildergalerie) und dem „Hotel Rivington & Sons“ gleich doppelt. Die Einrichtung letztgenannten Etablissements wurde übrigens direkt aus New York City importiert und ist schon allein deswegen ein Besuch wert. Übernachten kann man dort trotz des „Hotels“ im Namen zwar nicht, brunchen aber schon.

Neben dem Viadukt und der Markthalle enthält der Artikel auch eine Überraschung bereit. Von allen möglichen Cafés wurde nämlich ausgerechnet die (Filiale der) „Senior Design Factory“ an der Josefstrasse 146 ausgewählt. Wo früher Nathans tamilische Spezialitäten servierte, wird nun Einfaches und Gutes nach alten Rezepten und saisonalem Angebot aus der Region täglich frisch und mit viel Liebe zubereitet. Wem dies dann doch zu hip ist, der findet in Little Jaffna noch genügend andere Auswahlmöglichkeiten für ein Kottu Roti oder Idiyappam. En Guete!

Alle Fotos: Clouds.ch; Thies Wächter.

Tagged: Archive, Schweiz

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*