Fast jeder hat schon mal davon gehört. Und viele werden sich gedacht haben: „Da will ich mal hin!“
Die Rede ist vom Hotel „Marina Bay Sands“ in Singapur. Bekannter als der Name sind wohl die Bilder vom Infinity-Pool auf dem Dach, die seit der Eröffnung des Hotels vor etwas über einem Jahr um die Welt gehen. Ich habe das Hotel vor wenigen Wochen getestet. Leider nur für eine einzige Nacht. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Diese Nacht haben wir, dank eines kostenlosen Upgrades der netten Rezeptionistin, in einem der Club-Rooms verbracht. Das Zimmer lag im 43. von 57 Stockwerken mit Sicht auf den Marina Bay und damit die Singapurer Skyline. Ein Traum. Schon in der Wohnecke des Zimmers, direkt an der Fensterwand, hätte ich Tage verbringen können.
Grosse Freude bereitete uns auch die zimmereigene Nespresso-Maschine! Auch das riesige Badezimmer kann sich sehen lassen: Dusche (doppelt so gross wie normal) und Toilette sind abgetrennt. Dazu hat’s eine freistehende Badewanne und zwei Lavabos.

Schafft man es aus dem Luxus-Zimmer raus, lockt in erster Linie der 146 Meter lange Pool. Er liegt auf dem Dach, dem sogenannten Skypark, der die drei Türme des Hotels in 200 Metern Höhe miteinander verbindet. Die Aussicht ist fabelhaft – an der Skyline kann ich mich einfach nicht sattsehen. Ein wenig schade ist, dass der Pool nur 1.20 Meter tief ist – was es aber einfach macht, mit dem Fotoapparat durchs Wasser zu waten, wie das alle tun. Zudem war der Pool zum Bersten voll mit Menschen. Will man etwas Ruhe (oder nicht ganz so viele Leute auf den Fotos) muss man am besten schon vor 7 Uhr oben sein.

Im Skypark hat es ausserdem ein schickes Restaurant, in dem man für 50S$ (etwa 35 Franken) grosszügig frühstücken kann. Abends isst man à la Carte. Nachmittags lockt die „Skydeck“-Bar mit Snacks, die „„Skybar“ wiederum ist perfekt für die Cocktails vor dem Essen. Ab 20 Uhr öffnet die „Chocolate Bar“, die 57 schokoladige Desserts anbietet. Nach dem Essen geht’s dann in den Club.

Zum Hotel gehören auch ein preisgekröntes Spa und ein Fitnesscenter. Daneben befinden sich das „Marina Bay Sands-Casino“ (Touristen müssen den Pass zeigen), zwei Theatersäle, eine Kunsteisbahn und das Riesen-Shoppingcenter „The Shoppes at Marina Bay Sands“ mit weiteren Restaurants und Cafés. Dass das „Marina Bay Sands“ zum Hotel „Las Vegas Sands“ gehört, merkt man an dem „venezianischen Kanal“, der durchs Shoppingcenter fliesst. Frustriert aussehende chinesische „Gondoliere“ rudern Touristen für ein paar Dollar durchs eisblaue Wasser. Sehr amerikanisch sind auch die Brasserie- und Tea-Room-Kopien. Geschmackssache. Aber durchaus sehenswert.

Fazit: Im „Marina Bay Sands“ zu übernachten, kann ich nur empfehlen. Ein Must-See des Aufenthalts ist das Hotel so oder so. Will man als Nicht-Hotelgast aufs Dach, kostet das 20S$, der Pool ist Hotelgästen vorbehalten. Die Lage des Hotels ist gut – dadurch dass das Hotel aber auf einem aufgeschütteten Landstrich steht, ein wenig ausserhalb des Zentrums. Innert 20 Sightseeing-reichen Gehminuten ist man aber im Zentrum des Nachtlebens am Singapore River.

Interessiert? Buchen könnt ihr gleich hier.

Alle Fotos: Andrea Schmits.

Tagged: Archive, Singapur

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