Die bekannteste der rund 60 Inseln, die zum Inselstaat Singapur gehören, ist Sentosa. Sentosa ist seit den 1970er Jahren dem Vergnügen verschrieben. Das Angebot wird jedes Jahr ausgebaut. Wie in Singapur üblich, wird einfach Land aufgeschüttet, wenn die Insel für das riesige Angebot zu klein wird.

Vor 1972 hiess die Insel übrigens „Pulau Belakang Mati“. Ein Name, den ihr die malaiischen Einwohner gegeben hatten. Nur blöd, dass dies übersetzt „Insel des Todes“ heisst…für das Vergnügungsinsel-Konzept musste also ein neuer Name her. Sentosa bedeutet „Ruhe“ oder „Frieden“.

Normalerweise sollte man für Sentosa einen Tag einrechnen, seit der Eröffnung des Universal Studios Theme Parks im Mai 2011 kann man aber gleich noch einen Tag dazu legen.

Attraktionen:
Sentosa bietet viel zu viel, um hier alles aufzuzählen. Ein paar Beispiele:

  • Abenteuerlustige können etwa auf künstlichen Wellen surfen, im MegaZip-Adventurepark an einem Drahtseil entlang auf eine vorgelagerte künstliche Insel sausen oder auf einem Trapez turnen.
  • Wer’s lieber beschaulicher mag, kann den Schmetterlingsgarten besuchen, an der Küste entlang spazieren, im Meer baden, ins Kino oder den südlichsten Punkt Kontinentalasiens besuchen. Ein Highlight ist die drehbare Aussichtsplattform im Tiger Sky Tower in 131 Metern Höhe. Eine gute Aussicht hat man auch vom Merlion, einer Nachbildung von Singapurs Wahrzeichen.
  • Besucher mit einem dickeren Portemonnaie können ins Casino, shoppen, Golf spielen, Wellnessen, in einem der unzähligen schicken Restaurants essen, den Rest des Abends in einer der vielen Strandbars verbringen und in einem der Luxusresorts gleich nächtigen.
  • Kindern gefallen die Unterwasserwelt mit einem 100 Meter langen, durchsichtigen Tunnel, das 4D-Kino, die abendliche Projektionsshow „Songs of the Sea“, die Asphalt-Rodelbahn oder das Delfinbecken. Das Highlight für Kinder sind aber die Universal Studios. Dort warten unter anderem eine „Madagaskar“-Bahn, eine 4D-Kurzversion des Films „Shrek“, eine „Jurassic Park“-Wasserbahn, eine Kletterwand, eine Actionshow basierend auf dem Film „Waterworld“ und eine Special-Effects-Show, die zeigt, wie in Filmen Hurrikans, Explosionen und Brände simuliert werden.

Anreise und Preise:
Sentosa liegt 700 Meter vor der Südküste Singapurs, nicht weit von der Innenstadt und ist damit leicht zu erreichen. Und das Beste ist: Der Eintritt nach Sentosa kostet nur 3 S$. Mit inbegriffen ist der Transport auf der Insel. Teurer sind aber die verschiedenen Attraktionen.

Ein Weg, auf die Insel zu gelangen, ist die Monorail vom Einkaufszentrum Vivo City. Das Retourticket kostet nur besagte 3 S$ und ist auch ein Generalabo für alle öffentlichen Verkehrsmittel auf Sentosa (es gibt ein paar wenige Monorail-Stationen, ein Beach-Tram und ein paar Buslinien). Lässt man sich mit dem Taxi auf die Insel bringen, ist diese ÖV-Gebühr im Taxipreis schon mit drin. Am teuersten ist die Fahrt mit der Gondel. Diese Seilbahn startet auf dem höchsten Berg Singapurs, dem Mount Faber (sagenhafte 105 Meter hoch) im Süden der Stadt. Eine Fahrt kostet etwa 22 S$.

Der Eintritt in die Universal Studios ist teuer: Erwachsene bezahlen zwischen 66 und 72 S$, Kinder zwischen 48 und 52 S$ (je nach Saison). Der Einrittspreis beinhaltet den Preis für fast alle Bahnen und Shows im Park. Für einzelne Attraktionen muss dennoch extra bezahlt werden.

Alle Bilder: Andrea Schmits.

Tagged: Archive, Singapur

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*