Schon anfangs letzter Woche wusste man, dass in Singapur bald das jährliche Formel-1-Rennen stattfinden wird. Entlang der Strassen wurden nach und nach mehr Zäune, Absperrungen und Scheinwerfer montiert. Das einzige Nachtrennen im Formel-1-Zirkus muss gut vorbereitet werden. Am Wochenende fand es schliesslich statt.

Die gesamte Strecke wurde von rund 1500 Scheinwerfern komplett ausgeleuchtet, so dass die Fahrer kaum einen Schatten auf der Strecke sahen. Die Scheinwerfen leuchteten mit rund 3000 Lux, was etwa so hell ist wie ein bedeckter Wintertag. Die Stromversorgung wurde von 13 Systemen gesichert, so dass Alonso und Co. nicht plötzlich durch die Dunkelheit düsen mussten.

Sobald die Nacht über in der Innenstadt zwischen Marina, dem Kolonialdistrikt und dem Bankenviertel hereinfiel entstand eine einmalige Lichtkulisse.

Eine einzige Party

Während die schnellen Auto lautstark an einem vorbei rasten, feierten die Leute zur späten Stunde und genossen neben dem Spektakel auch das Rahmenprogramm mit Mariah Carey, Missy Elliot und den Chippendales (ja die Chippendales im sonst doch eher konservativen Singapur!).

Neben dem Rennen fanden rund um das Hafenbecken in allen Clubs und Bars spezielle Formel-1-Feiern statt (Marina Bay Sands, 1-Altitude, New Asia Bar, u.v.m.). Niemand wollte es sich nehmen lassen, nach dem Rennen einige hunderte der doch über 80’000 Fans bei sich zu verkosten und mit ihnen bis in die Morgenstunden durchzufeiern.

Wer sich das nächste Jahr den Granprix ansehen möchte, der muss sich also kaum auf die Zeitverschiebung einstellen. Er kann einfach durchfeiern, bis der Flieger am Sonntag- oder Montagabend nach Mitternacht wieder zurück nach Europa geht.

Am Montag morgen übrigens war vom Grandprix nur noch wenig zu sehen. Singapur ist manchmal wie die Formel 1 – mit Vollgas zurück zum Normalzustand.

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