„Wie hast Du denn das geschafft?“, lautete der Kanon der meisten JapanerInnen, wenn ich ihnen sagte, dass ich Tickets für den Sky Tree ergattern konnte. Dabei war alles ganz einfach. Der Tokyo Sky Tree ist mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt.

Sky Tree und Asahi Brauerei. Foto: Wikimedia Commons; Kakidai

Am 27. Juni 2012 um 11.30 Uhr, gut einen Monat nach der offiziellen Eröffnung, werde ich selbst auf den „Himmelsbaum“ fahren. Vor ca. zwei Wochen habe ich online für je 30 Franken (2500 Yen) zwei Tickets bestellt. In der Presse lassen die Betreiber gerne verlauten, wie beliebt ihr Sky Tree sei, doch konnte ich zum Zeitpunkt meiner Reservation noch für jeden Tag im Juni Tickets reservieren. Anderswo wiederum hiess es, man benötige eine japanische Kreditkarte, doch wurde meine Schweizer Karte ohne Weiteres akzeptiert. Der einzige Haken: die Reservationsmaske gibt es gegenwärtig erst in japanischer Sprache.

Die Kollegen vom Asienspiegel haben ein ganzes Dossier über die Entstehung des Sky Tree angelegt, wo man dessen Entstehungsgeschichte Beitrag für Beitrag mitverfolgen kann. 634 Meter hoch ist das neue Wahrzeichen von Tokyo schliesslich geworden. Der Clou dabei: diese Zahlenfolge kann auf Japanisch als „Musashi“ ausgesprochen werden. Genau so lautet der Name einer alten Provinz, welche das Gebiet des heutigen Tokyo und der umliegenden Präfekturen Saitama, Kanagawa umfasste. Solche Wortspiele sind im Japanischen äusserst beliebt. Diese hier benütze ich selbst am häufigsten: 39 & 4649. (Was das heisst, könnt ihr hier selbst in Erfahrung bringen. Viel Spass beim Knobeln!)

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