Mallorca und das Ballermann-Image scheinen untrennbare Teile einer unendlichen Geschichte zu sein. Dabei ist Mallorca eine der schönsten Inseln des Mittelmeers und hat sowohl landschaftlich als auch kulturell viele Schätze zu bieten. Allein Palma, Mallorcas Hauptstadt an der Südküste, hat mit seiner idyllischen Altstadt, den Sakralbauten und vielen Jugendstilfassaden mehr als nur eine kurze Stippvisite verdient. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken.)

Auch landschaftlich besitzt Mallorca mehr Attraktionen als nur tolle Strände. Da gibt es Bilderbuch-Berglandschaften, stattliche alte Güter umgeben von Zitrushainen, malerische Fischerdörfer und Jahrtausende alte Tropfsteinhöhlen.

Meine Blogger-Kollegin Barbara hat vor kurzem von ihrem Lieblinsort auf Mallorca, von Fornalutx, berichtet. Hier erfahrt ihr nun noch die meiner Meinung nach zehn schönsten Sehenswürdigkeiten der Baleareninsel:

1. Die Kathedrale La Seu
Die herrliche gotische Kathedrale La Seu in Palma ist das Wahrzeichen von Mallorca und gehört zu den schönsten Sakralbauten ganz Spaniens. Das Dach des lichtdurchfluteten Hauptschiffs der gotischen Schönheit ruht auf 14 schlanken Säulen – hier strebt alles nach oben.

2. Das Tal von Soller
Eine Zugfahrt mit dem nostalgischen „Roten Blitz“ nach Soller führt in eine atemberaubend schöne Gebirgslandschaft mit Zitrushainen, wildromantischen Bergpässen und vielen überraschenden Aussichten.

3. Es Baluard
Ein ganz moderner Bau fügt sich harmonisch in das mittelalterliche Palma ein und setzt einen genialen Kontrapunkt. Hier hat man einen fantastischen Blick auf Palmas Highlights, den Hafen und die Kathedrale. Der zeitgenössische Bau beherbergt eine sehenswerte Sammlung zeitgenössischer spanischer Kunst.

4. Eis Calderes
Der imposante Gutshof mit dem wuchtigen Herrenhaus, dem Weinkeller, den Stallungen und Gesindekammern vermittelt 400 Jahre Geschichte und sowohl Feudalleben, als auch im Kontrast das Leben der Bediensteten – und das alles ganz ohne museale Anmutung.

5. Atelier und Wohnhaus von Joan Miró

Der Maler Joan Miró (1893-1983) war Wahlmallorquiner. Die Fundació Pilar i Joan Miró baute sein Atelier und Wohnhaus zu einem Ort aus, wo Menschen gemeinsam arbeiten, schaffen und diskutieren, ganz wie der Meister es gewollt hatte. Teile von Miros Nachlass sind im Museumsbau zu sehen.

6. S’Albufera

Der 17 Quadratkilometer grosse Naturschutzpark kann mit dem Velo erkundet werden und ist das grösste Feuchtgebiet des Mittelmeerraums; Raststation von mehr als 10’000 Zugvögeln auf ihrer Wanderung zwischen Afrika und Nordeuropa, Lebensraum von 200 Vogelarten, Amphibien und Orchideen.

7. Cala Figuera

Cala Figuera ist Mallorcas malerischster ind idyllischster Fischerhafen, auch wenn es hier keinen Strand gibt. Dafür kann man hier noch zuschauen, wie Fischkutter anlegen und Fische oder Meeresfrüchte entladen.

8. Altstadt von Palma

Die Altstadt von Palma mit ihrem mittelalterlichen Viertel  La Portella und den engen Gassen ist ein Gesamtkunstwerk mit einem ganz besonderen Flair, das zum Bummeln einlädt.

9. Coves del Drac

Coves del Drac ist die grösste der fünf öffentlich zugänglichen Tropfsteinhöhlen mit dem grössten unterirdischen See der Welt. Es ist fast kitschig, dieses alltägliche Touristenspektakel, und dennoch mit Gäsehausgefühl: Über den stockdunklen See, der dann plötzlich beleuchtetet wird, gleitet ein Boot mit einem kleinen Orchester.

10.Palau de S’Almudaina

Heute dient der Palau de S’Almudaina, der Königspalast, der vom Meer aus fast nahtlos in die Kathedrale überzugehen scheint König Juan Carlos I. als Sitz, wenn er auf Mallorca weilt. Besonders sehenswert im einstigen Alkazar des Emirs sind die Königsgemächer und die gotische Kapelle Santa Ana.

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