Teneriffa ist die grösste der Kanareninseln. Der spanische Archipel der Kanarischen Inseln liegt nur rund 300 Kilometer vor Marokko – und atmet schon den heissen Hauch des nahen Afrika. Nicht erst der moderne Tourismus oder etwa sonnenhungrige Mitteleuropäer und Briten haben Teneriffa als sonniges Urlaubsparadies entdeckt. Schon in der Antike besang Homer Teneriffa als eine der „Inseln der Glückseligen“.


Am Punta del Teno. Foto: WikimediaCommons; Escarlati.

Teneriffa hat dem Urlauber die grosse Vielfalt eines Kontinents im Kleinen zu bieten. Hier vereinen sich landschaftlich und klimatisch grösste Kontraste auf kleinem Raum. So glänzt die Insel mit tollen Stränden und Hochgebirgen im Inselinneren. Mit dem Pico del Teide findet sich hier der höchste Berg Spaniens, an dessen Hängen man sich im Winter im Schnee tummeln kann. Wenig später kann man im Meer baden, in der Inselhauptstadt Santa Cruz einen Einkaufsbummel machen und das alles – wenn man mag – an einem Tag. Doch auf Teneriffa werden noch mehr Urlaubswünsche wahr.

Im Norden der Insel kann man eine üppig grünende Landschaft durchwandern, entdeckt exotische Vegetation in geschützten Tälern und sonnigen Hängen und dazwischen immer wieder wildromantische Schluchten. Und die Küsten bieten traumhafte Panoramablicke. Der ganze Nordosten der Insel wird vom wildromantisch zerklüfteten steil aus dem Meer bis auf etwa 1000 Meter Höhe aufragenden, fast dschungelartig dicht bewachsenen Anagagebirge dominiert. Die Gipfel des Massivs sind oft von Wolken verhüllt. Im Hinterland der Küste lernt man hier auch ausgedehnte Bananenplantagen die unvergleichlich aromatischen, süssen Bananen der Kanaren kennen.

Im Nordwesten der Insel schliesst sich das 1200 Meter hohe Tenogebirge an, dessen Westrand die Landzunge von Punta del Teno bildet. Die abgeschiedene Region lohnt einen Ausflug, denn von hier aus hat man den schönsten Blick auf die Nachbarinsel La Gomera.

Im Westen der Insel kann man die gewaltigen, bizarr geformten Basalt-Felsensäulen von Los Gigantes. Weiter wandert man Richtung Inselmitte, die vom Vulkanmassiv des 3718 Meter hohen Pico del Teide dominiert wird, der von einem Nationalpark geschützt ist. Was im Winter der Schnee bedeckt, zeigt sich im Sommer als eine atemberaubende Kraterlandschaft mit Lavawüsten dazwischen. Vor allem im Süden der Canadas gibt es ein paar wunderbare Wanderwege, die durch die schönsten Teile des Nationalparks führen.


Der 3718 Meter hohe Pico del Teid; Foto WikimediaCommons; Jens Steckert.

Ein weiterer Gebirgsrücken, der Cumbre Dorsal, führt von den Canadas bis hinunter zur Ebene von La Laguna. Ob man ihn sich auf der Strasse oder bei einer Wanderung erschliesst – hier findet man einen traumhafte Aussicht auf die Nord- bis hinunter zur Südküste der Insel. Und dann sieht man sie im wüstenartig trockenen Inselsüden: feinste Sandstrände im gleissenden Licht der fast immer scheinenden Sonne. Denn hier sorgen die trockenen Fallwinde von der Gebirgen her für stets sonniges Badewetter.

Auf Teneriffa ist es also leicht möglich, Urlaub abseits des üblichen Touristenrummels zu verbringen. Neben den üblichen Hotels findet man nämlich kleine, feine Landhotels, Ferienhäuser, und auch die romantische Finca ist im Angebot.

Dazu gibt es hier für Aktivurlauber Betätigungen jenseits des Wassersports. Tenriffas grösster Pluspunkt aber ist das ausgeglichene Klima, im Sommer nicht zu heiss, im Winter selten unter der Wohlfühlgrenze von rund 18 Grad. Dem Auge des Urlaubers wird reichlich Abwechslung geboten – neben den wüstenartigen Dünen des Südens und dem üppigen Grün des Nordens gibt es eine einzigartige Flora und Fauna zu entdecken, in der Meerenge zwischen Teneriffa und La Gomera kann man Wale und Delfine sogar oft in Küstennähe beobachten.

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