Die grossen und kleinen Ferienorte Teneriffas liegen durchweg im trockenen Süden der Insel. Dort spürt man schon den heissen Wüstenwind des nahen Afrika – Marokko ist nur 300 Kilometer entfernt. Das gilt vor allem für die Region der Costa Adeje, die sich von Playa de las Americas nach Norden erstreckt. An diesem Küstenabschnitt liegen die Top-Badeorte der Insel.

Playa de las Americas

Playa de las Americas gilt als Partyhochburg Teneriffas. Hier findet der feierwütige und sonnenhungrige Urlauber nichts als Sonne, Sand und Spass. Geschäfte aller Art, ein unglaubliches Unterhaltungsangebot, Restaurants für jeden Geschmack dazu Kneipen, Pubs, Cafes, Disco und Nachtklubs finden sich hier. Wer genau das sucht, wird hier einen Traumurlaub verbringen, denn der Strand an zwei künstlichen Buchten ist enorm breit und nie zu voll.


Foto: WikimediaCommons; Piotrus.

Playa del Duque

Playa Del Duque ist da ganz anders. Der Urlaubsort genügt auch gehobeneren Ansprüchen und hat ein grosses Angebot für gut Betuchte. Das spiegelt sich auch im Zentrum des Ortes an der Placa del Duque wieder: Restaurants mit gehobener Küche, schicke Nobelboutiquen mit Designermode sowie Schmuck-und Uhrenläden mit exquisiter Auswahl bestimmen das Bild.

Über dem Ort thront weit oben die malerische kleine Burg Castillo del Duque. Der Strand unter ihr ist fast einen Kilometer lang, sehr gepflegt und lädt zum Relaxen zwischen Palmen und kristallklarem Wasser. Die Abende geniesst man an der schönen Strandpromenade und geniesst die traumhaften Sonnenuntergänge.

Playa del Fanabe

Den schönsten Strand Teneriffas findet man in Playa del Fanabe. Von kristallklarem, ruhigen Wasser umspült bietet der schwarze Strand mit dem feinen Lavasand alles, was der Urlauber sich wünscht, mehr Service findet man selten. Dazu ist der flach ins Meer abfallende Strand ausgesprochen familientauglich, und er liegt, einer Lagune ähnlich, hinter einigen kleinen Inseln, die schützend die Atlantikwellen brechen. Hinter dem Strand findet sich eine nette Promenade zum Flanieren. Playa del Fanabe ist ein ausgesprochen ruhiger Familienbadeort mit vielen Vier-Sterne-Hotels. Wer etwas Abwechslung sucht, läuft zu Fuss ins nahe Playa de las Americas.

La Caleta

La Caleta ist ein Fischerdorf  und gilt als letzte Idylle unter Teneriffas Urlaubsorten. Hier ist der Kontrast zum nahen Playa de las Americas Programm, denn es ist ruhig hier und man kann tatsächlich die Wellen hören, wie sie an die Felsenküste klatschen. Fürs Auge wird ebenfalls  Beruhigendes geboten: eine malerische Küstenlinie, weisse Fischerhäuschen und La Gomeras am Horizont. Der Ortskern hat sein Fischer-Flair erhalten, gebaut wird nur am Ortsrand, die Tapa-Bars bieten hervorragende Qualität und verführen dazu, zum Sonnenuntergang sitzen zu bleiben. Nur wer einen Traumstrand sucht, ist hier verkehrt: An der Felsenbucht geht man über Felsterrassen und Treppen ins Meer.

Los Christianos

Los Christianos ist nach Playa de las Americas die zweite grosse Urlaubshochburg auf Teneriffa. Immer mehr beginnen die beiden Orte zusammenzuwachsen und zu einem Megazentrum zu werden. Doch ist Los Christianos weniger hektisch und hat einen gewachsenen Ortskern, der mehr als nur Partymeile ist. Er erstreckt sich von der Fussgängerzone bis zur sehr ansehnlichen Strandpromenade hinunter. In diesem ganzen Bereich findet man in den Gassen und an der Promenade kleine originelle Restaurants und auch Bars und Cafés mit kanarischem Flair. Dazu verleitet der schöne Blick auf Wasser und Hafen zum Bummeln. Der Ort liegt an einer weiten Bucht und glänzt mit einem der längsten Sandstrände der Insel.


Größere Kartenansicht

Noch mehr Informationen über die grösste Kanareninsel gibt’s übrigens hier im Teil 1.

Tagged: Archive, Spanien

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