Wer Ferien auf Thailands Inseln macht, sollte einen Abstecher nach Bangkok nicht vergessen – und umgekehrt.

Khao San Road

(Foto: Andrea Schmits)

Zwar ist Bangkoks Ruf, eine verdreckte und versmogte Grossstadt zu sein, nicht ganz aus den Fingern gesaugt. Trotzdem ist die Stadt einen Besuch allemal wert. Keinesfalls verpassen sollte man beispielsweise den „Grand Palace“. Dieser war zwischen dem Ende des 18. Jh. und der Mitte des 20. Jh. die Residenz der Könige Thailands (damals noch Siam genannt) und ist bis heute das bedeutendste Wahrzeichen Bangkoks.

Auf über 200000 Quadratmetern erstrecken sich Gebäude in verschiedenen architektonischen Stilen, die vielfach mit farbigen Mosaiksteinchen verziert sind, so dass sich ein wunderschönes Gesamtbild ergibt. Erlebt haben muss man auch eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya River: Die Tour führt durch schmale Kanäle und Wasserwege, vorbei nicht nur an Tempelanlagen sondern auch an auf Pfahlen gebauten Holzhütten, den Wohnorten vieler Einheimischer, wovor Kinder im schmutzigen Flusswasser baden. Eine eindrückliche Tour, auch wenn die Beschreibung „Venedig des Ostens“ nicht ganz zutrifft.

Am Wochenende bietet sich ein Besuch auf dem Chatuchak Weekend Market an. Hier, zwischen den ca. 8000 Ständen und bis zu 20000 Besuchern fühlt sich der „Shopaholic“ pudelwohl. Der Markt ist eng und hektisch, doch lassen sich viele Schnäppchen schlagen. Zu kaufen gibt es alles, von Kleidern über Möbel bis zu jedem erdenklichen Kleinkram. Traurig ist jedoch, dass hier auch (noch) lebende Tiere zum Verkauf angeboten werden – für mich ein unerträglicher Anblick.

Die meisten Backpacker findet man übrigens in der Khao San Road, so etwas wie die Backpacker-Zentrale Thailands. Hier gibt es die billigsten Schlafgelegenheiten (etwa ab CHF 3 pro Nacht), viele einfache Restaurants, Reise- und Wechselbüros und kleine Läden. Auch McDonalds und Starbucks haben (leider) mittlerweile hierhin gefunden. Viel besseres Essen bieten aber die fahrenden Händler an, die hinter ihrem Fahrrad eine kleine Kochstation herziehen: Eine Portion der fantastisch schmeckenden Bratnudeln mit Gemüse und Ei kostet umgerechnet gerade mal 52 Rp.

Aufpassen muss man in Bangkok, wenn man in ein Taxi steigt: Achtet unbedingt darauf, dass der Fahrer den Taxameter einschaltet, sonst zahlt Ihr am Schluss das Zehnfache! Auch bei Tuk Tuk-Fahrten (offene, dreirädrige „Taxis“) sollte man sich vorher im Hotel nach dem fairen Preis erkundigen.

Tagged: Archive, Thailand

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