Lykische Küste nennt man den Abschnitt zwischen Antalya und Köycegiz im Süden der Türkei. Die Schönheit Lykiens rühmte schon Homer in seiner „Ilias“. Kein Geringerer aber als Musta Kemal Pascha, der Atatürk genannte Begründer der Türkei war es, der die lykische Küste „die schönste Landschaft der Türkei“ nannte. (Fotos zur Vergrösserung bitte anklicken!)

Tatsächlich wird sich auch kaum ein Reisender dem Zauber der zerklüfteten Küste mit den versteckten Buchten, den feinen Sandstränden und dem glasklaren türkisfarbenen Wasser, den gewaltigen Dünengebilden und duftenden Pinienwäldern entziehen können. Dazu liegt das alles vor der atemberaubenden Kulisse der auch im Sommer schneebedeckten Gipfel des Taurus-Gebirges.

In Lykien herrscht Vielfalt. Zwischen Kalkan und Patara liegt der längste Sandstrand der Türkei mit seinen Dünengebirgen. Bei Fethiye tut sich die Lagunen-Idylle von Ölüdeniz auf, die ein Stück Südsee ans Mittelmeer zaubert. Bei so viel schon in der Antike bekannter Schöneit gibt es natürlich auch eine reihe hübscher Badeorte.

Marmaris, die Küstenstadt im Südwesten der Türkei ist das Touristenmekka der Lykischen Küste. Hier steht buchstäblich ein Hotel neben dem anderen, entsprechend aufregend ist das Nachtleben. Genauso belebt ist es an den schönen Stränden der fjordähnlichen Bucht des antiken Phyksos. Doch es gibt hier mehr als nur Partyleben. Eine tolle Alternative sind die Open-Air-Konzerte in der alten Burg. Der alte Hafen mit der 15 Kilometer langen Uferpromenade ist ideal für den Abendbummel vor maritimer Kulisse von Hafen und Marina.

Ganz anders ist Sagrigerme, das nur rund 20 Kilometer vom Flughafen Dalaman entfernt in einem der schönsten Naturschutzgebiete der Türkei liegt. Pinienbewachsene Hänge mit kleinen Bergdörfern, weite Baumwollfelder, schroffe Felsabbrüche ins Meer und idyllische Buchten prägen das Bild. Eine vorgelagerte Insel schützt den feinsandigen Traumstrand.

Fethiye am gleichnamigen Golf ist Zentrum einer Urlaubswelt mit vielen romantischen Inseln, antiken Stätten, einem betriebsamen Hafen mit schöner Hafenpromenade und einer malerischen Altstadt. Und dann sind da noch die Strände, einer schöner als der andere. Als wäre das nicht schon genug, liegt nur 15 Kilometer entfernt der schönste Strand der Türkei, die Lagune von Ölüdeniz.

Kalkan, das einstige Fischerdorf, ist malerisch auf Terrassen an den Hängen einer geschützten Bucht mit natürlichem Hafen angelegt. Heute ist der Ort ein belebter Seglerhafen. Hier gibt es keine Betonklötze und grossen Hotels, dafür einen schönen alten Ortskern mit verwinkelten Gassen mit kleinen Läden und Restaurants sowie einem Basar. Hier tummelt sich im Sommer gern die türkische High Society, weshalb Kalkan auch das „Sylt der Türkei“ genannt wird.

Bei Simena tut sich eine vorgelagerte grossartige Inselwelt auf mit versunkenen Städten, die man tauchend und sogar schnorchelnd erkunden kann. Simena selbst zieht sich malerisch an einem Hang empor bis hin zur mittelalterlichen Burg. Und natürlich gibt es an der geschichtsträchtigen Küste auch für Kulturinteressierte genug antike Stätten zu besichtigen, etwa Xanthos und Patara oder die lykischen Gräber.

Tagged: Archive, Türkei

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*