Quelle: goborestaurants.comWer als Tourist nach New York kommt, ist immer froh, wenn er einen Reiseführer dabei hat, der einen nicht im Stich lässt, besonders wenn es um die Wahl des richtigen Restaurants geht. Noch besser, als sich zu einem Restaurant zu begeben, das im Reiseführer angepriesen wird, ist es natürlich, wenn ein Einheimischer ein Lokal empfehlen kann. Und noch viel, viel besser ist es, wenn beides zusammenkommt. Wie in unserem Fall, als ich mit einer Freundin gemeinsam fünf Tage in New York weilte: Der „Lonely Planet “ beschreibt das „Gobo“ als einen der „seltenen Glücksfälle, die nicht nur für Vegetarier kochen, sondern auch für stimmungsvolles Ambiente sorgen“. Und auch unser Date für diesen Abend – Winnie, die in NY arbeitet – schlug dieses Restaurant für ein gemeinsames Essen vor.

Wir ergatterten den letzten freien Platz an einem grossen runden Tisch, schlugen die Karte auf und waren zutiefst beeindruckt. Hier wird nicht Allerweltsnahrung serviert sondern wirklich ausgefallene Speisen, die man eben nicht bei jedem Vegetarier um die Ecke bekommt, und zwar nach dem Motto: „Food for the five senses“. Ausgeklügelte Gerichte mit Zutaten wie Seitan, Tofo und frisches Gemüse gibt es hier in sehr kreativen Variationen. Ich entschied mich für das Malaysische Curry mit Papaya und Kokusnuss-Reis. Vorher bestellten wir drei noch ein paar „quick bites“, also Häppchen, bei denen wir voneinander kosteten und uns wünschten, die Portion auf unserem Teller würde nie kleiner werden: Tofu mit Mangopüree, Vietnamesische Frühlingsrollen mit Honig-Dipp und knusprige Spinat Wantans. Und die Rechnung – 120 Dollar für drei Personen, die Getränke, Vorspeise, Hauptgang und Dessert verdrückt hatten – fand ich auch überwältigend günstig für New York und für das feine Mahl sowieso.

Und jetzt, da ich die Speisekarte des „Gobo“ noch einmal im Internet studiert habe, wünschte ich mir, es wäre gleich hier in Zürich um die Ecke. Dann wäre ich dort wahrscheinlich Stammgast!

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