Das Wort „Währungskrieg“ hat bestimmt sehr grosse Chancen, dieses Jahr zum Wort oder eher zum Unwort des Jahres gekürt zu werden. Krieg mit Währung? Wer hatte Anfang dieses Jahres schon von diesem Wort gehört? Es wurde auf jeden Fall zum grossen Thema – zuerst bei den globalen Finanzinstitutionen, dann bei den Medien, und nun fürchtet sich mancher Sparer davor. Manipulieren die Staaten ihre Währungen zu ihrem Konkurrenzvorteil? Oder anders, für dieses Blog formuliert: Wer kommt mit zum Christmas Shopping nach New York dieses Jahr?

Schon seit 2000 stellt man sich diese Frage Jahr für Jahr. Seither sinkt der Kurs des US-Dollar kontinuierlich und macht es immer attraktiver, zum Einkaufen in die USA zu reisen. Hatte man vor acht Jahren für einen Dollar noch 1.65 CHF zahlen müssen, bekommt man heute sogar mehr Dollar für sein Franken-Budget. Anders herum gerechnet, fliegt man mit 500 CHF Einkaufsgeld in die Vereinigten Staaten, so kann man diese in 522 USD wechseln. 2002 ist man noch mit schlappen 303 USD am Flughafen John F. Kennedy gelandet. Dasselbe gilt übrigens auch für den Euro. Anstatt 333 EUR bekommt man für sein Budget ganze 50 Euro mehr. Krieg oder Segen? Worauf wartet ihr noch? Ab in die Staaten!

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