Über Ostern fuhr Udo zu seinem Freund nach Davos-Monstein, um in der Abgeschiedenheit der Berge auszuspannen und zu lesen. Udo genoss das süsse Nichtstun genauso wie die Lektüre von Lea Gottheils kürzlich erschienenem Erstling „Sommervogel“, der gemäss Insider-Informationen auch teilweise im Bündnerland geschrieben worden ist. Daneben hatte Udo genügend Zeit, seinem Pilotenfreund bei den Vorbereitungen auf die Kapitänsprüfungen zu helfen und an einigen Texten zu feilen. Auch Schlemmen (siehe nächster Abschnitt), Wandern und Baden trugen zur Erholung bei.

Wer nicht mit dem Auto unterwegs ist, erreicht Monstein am besten mit dem Postauto von der RhB-Station Davos-Glaris aus oder auf einem der zahlreichen Wanderwege zu Fuss. Monstein ist ein beliebter Ausgangs- oder Endpunkt für Wanderungen und Bergtouren im Sommer und Skitouren im Winter. So kann man oft bis Ende April noch den SkitourenfahrerInnen zuhören, wie sie in den Gartenbeizen der beiden Restaurants „Veltlinerstübli“ oder „Ducan“ zu Bündner Spezialitäten in ihren Erlebnissen schwelgen. Und auf Wintersportler, die lieber auf gesicherten Skipisten unterwegs sind, warten gegenüber der Bahnstation Davos-Glaris die Gondeln der Rinerhornbahn.

Über Monstein wurde seit der Gründung der höchstgelegenen Brauerei Europas auf 1625 M.ü.M. viel geschrieben. Die heute zu Davos gehörende Siedlung Monstein zog aber schon vor der Brauereigründung Volk an, nicht zuletzt die Walser, die im Bündnerland zahlreiche weitere hochgelegene Siedlungen gründeten. So hat sich die Einwohnerzahl seit 1689 bis heute – im Gegensatz zu vielen anderen Berggemeinden – gehalten und liegt stets bei knapp 180 Personen. Darauf lässt sich anstossen. Prost!

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