Meine Shoppingtour beginnt beim Hauptbahnhof. Oder besser gesagt, mit einer Busfahrt zum Hauptbahnhof. Denn ich wohne im Hotel Holiday Inn und das liegt nicht wirklich im Stadtzentrum. Aber Busfahren macht ja auch Spass und schliesslich will man das 3-Tages-Ticket (16.80 Euro) rausschlagen. Am Hauptbahnhof angekommen, gehe ich die Mönckebergstrasse entlang. Links und rechts säumen Kaufhäuser wie Karstadt, Saturn und grosse Ketten wie Zara, Mango, H&M und viele andere die Strasse. Wer auf Mainstream steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Mönckebergstrasse führt zum Rathaus, das durch seine unglaubliche Architektur fasziniert.

Schlange stehen für Abercrombie

Vom Rathausplatz gehe ich weiter in die Poststrasse zum neuen Abercrombie & Fitch Store. Nicht, dass ich die Marke besonders toll fände, aber mal gucken schadet nicht. Doch was sehe ich da? An die 100 Personen stehen vor dem Eingang Schlange. Ich dachte erst, da gibts was umsonst oder die Mädels möchten Fotos mit den hübschen Türstehern machen und laufe nichtsahnend auf den Eingang zu. Der äusserst gutaussehende Türsteher packt mich daraufhin leicht am Arm und meint, ich müsse mich wie alle anderen hinten anstellen, der Laden sei momentan zu voll. Ähm, klar, ich hab ja nichts besseres zu tun, als mich anzustellen, um in einen Laden zu kommen! Nein, nicht mit mir, da verzichte ich freiwillig. Tipp an euch, wenn ihr den Laden auch von innen sehen möchtet, geht unter der Woche hin! (Fotos zum Vergrössern anklicken. Alle Fotos: Corinne Dubacher)

Von der Poststrasse führt die Shoppingreise weiter in die grosse Bleichen, den Gänsemarkt und den Jungfernstieg. Vom noblen Einkaufstempel Alsterhaus bis Zara Home findet man hier alles. Für Nivea-Fans ein Muss: der Besuch im Nivea-Haus am Jungfernstieg.

Bei Max im Schanzenviertel

Ein Freund von mir meinte, ich müsse unbedingt ins Schanzenviertel, dies sei das Szeneviertel in Hamburg. Also steige ich in den Bus und fahre bis zur Haltestellte “Sternschanze”. Ich werde nicht enttäuscht! Kleine Boutiquen mit klingenden Namen wie Frida, Wunderhübsch oder Fräuleinwunder säumen die Strasse – gefährlich für uns Frauen – da befällt “Frau” leicht das Shoppingfieber. Restaurants mit allen erdenklichen Speisen, Biergärten, hübsche Cafés und Eisdielen sorgen fürs leibliche Wohl. Sehr zu empfehlen ist das Eiskaffee und dazu ein Stückchen hausgemachter Apfelkuchen in der Konditorei “Herr Max”.

Achtung Velofahrer

Übrigens, Hamburg ist eine äusserst velofreundliche Stadt. Nur blöd, dass sich der Fahrradweg farblich kaum vom Trottoir abhebt. Ich wäre heute – und dies meine ich ohne zu übertreiben – an die 10 Mal überfahren worden, hätten mich die wilden Rufe und Gesten von wütenden Radlern nicht in letzter Sekunde auf die Seite springen lassen! Passt also auf ja, der rosarote Streifen im Trottoir ist keine Zierde, sondern ein Veloweg.

Zum Weiterlesen:
Unterwegs in Hamburg (1): Hallo Reeperbahn

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