Erinnert Ihr Euch noch an Harry Haslers Bildungsreise nach Mailand? Ein Klassiker des Schweizer Cabarets.

Ebenfalls ein Klassiker ist Andreas Möllers Ausspruch vor seinem Wechsel zu Juventus Turin: „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“

Hat der Cisalpino nicht gerade Verspätung, erreicht man Mailand von Zürich aus in drei Stunden 41 Minuten. Wofür ist Mailand am bekanntesten? Für die Oper natürlich! Also ab in die Scala. Doch vor dem „Rosenkavalier“ taten wir im benachbarten Trussardi noch etwas für unserer lukullischen Sinne. Das mag auf den ersten Blick komisch erscheinen, doch in Tokio gehe ich mit meinen Kunden auch zu Bulgari oder in der obersten Etage von Chanel essen.

Die Mailänder Scala. Foto: WikimediaCommons; Giovanni Dall’Orto.

Unsere Bildungsreise führt uns – anders als bei Harry Hasler – zwar nicht nach Mailand, aber immerhin von Mailand aus per Mietwagen ins Umland, nämlich in die Umgebung von Asolo, nach Florenz und nach Forte dei Marmi. Diese Route stammt nicht etwa von mir, sondern von meinem Freund aus Chicago, von Beruf Architekt. Kein Wunder, besuchten wir zuerst einmal im Museo Canova in Possagno die Gipsothek des italienischen Architekten Carlo Scarpa. Nach dem Mittagessen statteten wir dem vielleicht berühmtesten Privatfriedhof der Welt einen Besuch ab, auch dieser geschaffen von Scarpa. Mit einem gemeinsamen Freund beschlossen wir, den Tag bei einem minimalistischen Abendessen im „Ristorante Ora D’Aria“.

Tags darauf schafften wir es auf 10.30 Uhr ins Prada Outlet Center in Montevarchi mit seinem äusserst unlogischen Kassensystem – ein Kapitel für sich.
Zu Mittag assen wir auf dem Weingut „Badia a Coltibuono“. Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichten wir schliesslich Forte dei Marmi, wo wir ins „Ritz“ eincheckten. Unser jährliches Zusammentreffen begossen wir dann mit einem Spritz und genossen im „Ristorante Lorenzo“, umgeben von Skulpturen, frische Meeres- und andere Früchte. Dieser Tag neigte sich zwar unausweichlich dem Ende entgegen, doch aller Tage Abend ist glücklicherweise nicht! Fortsetzung folgt: Mitte April werden wir wieder zusammen Florenz und Umgebung unsicher machen. Der erste Höhepunkt ist bereits gebucht.

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