Wenige Autominuten von Surfers Paradise entfernt, liegt ein Wildlife-Park mit hunderten von australischen Tieren, umgeben von Regenwald: das Currumbin Wildlife Sanctuary. Hier hat man die Gelegenheit, Koalas zu umarmen oder sich neben Kängurus zu legen. Bekannt wurde der Park aber hauptsächlich wegen seiner Papageienfütterung.

Kängurufütterung im Currumbin Wildlife Sanctuary. Foto: Gabriela Rolli
Kängurufütterung im Currumbin Wildlife Sanctuary. Foto: Gabriela Rolli

Wir trauen unseren Ohren nicht, als uns ein Mann in typisch australischer Bekleidung (kurze Hosen, kurzes Hemd, kurze Stiefel, grosser Hut, alles in hellbraun) mit einem bayrischen Dialekt begrüsst und fragt, ob er helfen könne. Er lebe schon seit über 20 Jahren in seiner Wahlheimat Australien, aber den Dialekt, den werde er einfach nicht los. Er erklärt uns, dass man den riesigen Park zwar zu Fuss bewältigen könne, man aber auch mit dem Mini-Zug gewisse Strecken zurück legen kann. Wir laufen los und bestaunen als Erstes die Reptilien und gehen dann weiter zu den Koalas, wo wir vor lauter Jöö-Erlebnissen kaum mehr weg kommen.

Unser Weg führt danach vorbei an Dingos, Emus, Wombats und Vögeln, bis wir zu den Krokodil-Gehegen kommen. Hier findet eine Show statt, von der wir noch einige Minuten erhaschen. Gleich danach findet die Kängurufütterung statt. Bis jetzt haben wir bestimmt schon an die hundert Fotos geschossen.
Die Kängurus sind eine Wucht! Wir legen uns zu ihnen, streicheln sie und benutzen sie in allen Varianten als Fotosujets.
Wir müssen aber weiter, wenn wir die Schlangenshow noch sehen möchten. Hier werden hauptsächlich die kleinen Besucher unterhalten. Die Kinder werden Vieles gefragt und können sich die Tiere am Schluss auch um den Hals legen lassen. Wir laufen zurück in Richtung Ausgang, wo man sich vor lauter Vogelgezwitscher kaum noch unterhalten kann. Bereits zehn Minuten vor der Lori-Fütterung wissen die freilebenden Vögel, dass es bald Leckeres für sie gibt. Den Besuchern werden Alu-Behälter in die Hände gedrückt und mit einer weissen Flüssigkeit aufgefüllt. Dann segeln die Papageien von ihren Bäumen hinunter zu uns und setzen sich auf unsere Köpfe, Arme, Schultern und Hände, um sich an der Flüssigkeit zu laben. Es herrscht ein wildes Durcheinander. Nach etwa 20 Minuten sind die Loris gesättigt und fliegen von dannen; der Park liegt plötzlich wieder im Stillen. Nur noch einige Kinderlachen sind zu hören.

Auch ich hatte meinen Spass mit den Loris. Fotos: Gabriela Rolli
Auch ich hatte meinen Spass mit den Loris. Fotos: Gabriela Rolli

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