Viele AusländerInnen in Hong Kong haben einen starken Hang zur Rudelbildung. Einer der beliebtesten Besammlungsorte heisst Lan Kwai Fong (kurz LKF) und liegt im Central District auf Hong Kong Island. Pub reiht sich an Club und der englische Einfluss ist unübersehbar: TV-Geräte mit Sportübertragungen, Bier, Musik aus den 1990-er Jahren und ein Haufen Menschen, die sich nichts anderes gewöhnt sind. Zum Höhepunkt gelangt LKF jeweils während des jährlich Ende März stattfindenden Rugby Sevens Turniers, wenn nicht nur die L-förmige Strasse aus allen Nähten platzt.

Hong Kong von oben

(Foto: Keystone EPA / Alex Hofford)

Wer die Nächte anders verbringen möchte, schaut sich am besten eines der überall gratis aufliegenden Wochenmagazine an, wie sie in zahlreichen Weltstädten (ausser Zürich) aufliegen. Konzerte, Sportanlässe, Ausstellungen, Clubs, Restaurants – alle Angebote auf dem neusten Stand und verlässlich nach Kategorien unterteilt. Meine Freizeit plane ich immer erst vor Ort anhand dieser Magazine, z.B. Time Out.

Am Flughafen und in jedem Hotel liegen Stadtpläne auf, wo die üblichen Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind: der Peak, Stanley, Repulse Bay, Lamma Island, die Märkte, Kowloon, Disney Land etc. Ein solcher Plan in der Tasche erleichtert die Orientierung ungemein. Eine ideale Auflistung von allen Orten in Hong Kong mit Beschreibung findet sich zudem hier.

Schon seit längerem hat sich das Territorium auch als Wanderparadies herauskristallisiert. Es gibt zahlreiche Bücher zu diesem Thema. Ein kleiner Vorgeschmack darauf findet sich auch auf der Seite von Hong Kong Tourismus. Und nicht zuletzt ist Hong Kong die ideale Basis für Reisen nach China. Am besten, man geht mit einigen Passfotos bewaffnet zum China Travel Service und bucht seine Reise inklusive Visum und kann sich so den ganzen Aufwand im Heimatland sparen.

Causeway BayUnd wie sieht ein idealer Tag in Hong Kong für mich aus? Der beginnt mit einem Fruchtshake im Mix, danach mit einem Besuch im Kleiderladen Bape für mich, gefolgt von Geschenkeshopping in der Causeway Bay für die Daheimgebliebenen. Am Mittag Dim Sum – auch Yum cha genannt – mit Freunden. Auf Hong Kong freue ich mich in der Zwischenzeit vor allem des Essens wegen. Ich nehme immer zu vom vielen Schlemmen. Wenn noch was im Magen Platz hat, Dessert im Portobello in Soho. Am Nachmittag relaxen am Strand von Shek O bis der Abend anbricht und darauf noch mehr essen, zum Beispiel in einer Gartenbeiz auf Cheung Chau Island, mit der Fähre etwa 45 min von Hong Kong entfernt. Am Abend dann noch eine Massage und erschöpft ins Bett fallen!

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