Oft höre ich von Freunden, die Singapur besucht haben, dass alles so teuer sei – auch das Essen. Jedes Mal plädiere ich dafür, dass sie das nächste Mal statt in die teuren Restaurants (bestenfalls mit westlicher Küche…), besser in den günstigen Hawker Centres speisen. Dort gibt es alles mögliche an asiatischer Küche: Unter anderem Chinesisch, Malaiisch, Thai, Indisch oder Peranakan, der Singapur-eigene Mix zwischen malaiisch und chinesisch.

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Hawker Centres sind Singapurs Version der Strassenstände – allerdings streng kontrolliert und sehr hygienisch. Nirgendwo isst man besser und authentischer als dort. Und auch nicht günstiger: Ein Abendessen mit Getränk kriegt man schon ab 5 Dollar, umgerechnet etwa 4 Franken. Da kommt die Kaffeepause am Nachmittag oft bereits teurer.

Die besten und bekanntesten Hawker Centres sind das Lau Pa Sat (Financial District), das Newton Hawker Centre (MRT Station Newton) und das Maxwell Food Centre (im China Town) sowie viele Restaurants rundherum. Befindet man sich gerade in der Einkaufsmeile Orchard Road und legt nicht so viel Wert auf Atmosphäre, kann man auch ins Food Republic  im Einkaufscenter 313 Somerset gehen.

Will man ganz weg aus den Touristenzentren, lohnt sich ein Abstecher in die Quartiere der Public Housing Estates (HDB’s), in denen 80 Prozent der Singapurer wohnen. In jedem hat es ein oder mehrere Hawker Centres. Nur wenige U-Bahn-Stationen von der Orchard Road entfernt befindet sich zum Beispiel Toa Payoh, eine der ältesten HDB-Überbauungen des Landes.

Auch das Little India ist ein einziges Food-Paradies. An den Ständen kriegt man zum Teil riesige Samosas für nur 1 S$ (etwa 80 Rappen) und auch die Restaurants (Tipp: Banana Leaf Apollo) sind günstiger als in den typischen Touristenfallen am Clarke Quay oder Boat Quay.

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