Hat schon mal jemand von der Hotelkette „Marco Polo“ gehört? Da steige ich immer ab, wenn ich in Cebu bin. Das Loyalitätsprogramm bei Marco Polo Hotels heisst oder hiess „Tai Pan Club“, scheint nun jedoch vollständig in GHA Discovery der Global Hotel Alliance aufgegangen zu sein. Der bekannteste Name dieser Allianz ist das „Kempinski“. In einem solchen war ich letzthin in Bangkok, weil dort das Thai-Restaurant „Sra Bua by Kiin Kiin“ eröffnet worden ist. Man muss ich dieses Paradox einmal vorstellen: Kiin Kiin wurde in Kopenhagen von einem dänischen Koch gegründet. Es handelt sich um ein ausländisches Thai-Restaurant. Und nun eröffnet dieses dänische Thai-Restaurant im Kempinski Bangkok eine Dependance. „Ting Tong!“, sagen meine Freunde in Thailand dazu. Das GHA-Programm gibts übrigens in Gold, Platin sowie Schwarz, und bereits ab der Goldstufe gibt’s gratis Internet, Wasser und Zeitung. Was will man mehr? Ein solide Sache.

Auch den Hyatt Gold Passport habe ich in meiner Schublade gefunden. Nichts besonderes. Die Stufen heissen Gold, Platinum und Diamond und ohne ein halbes Leben in Hyatt-Hotels bringt man es auf keinen edlen Zweig. Hier muss jedoch wieder ein mal gesagt werden: Viele Amerikaner steigen auf Geschäftsreisen prinzipiell in „Hiltons“, „Hyatts“, „Sheratons“ oder „Marriotts“ ab – so werden sie schnell in höhere Levels befördert. Eine gute Freundin von mir arbeitete einige Jahre in einem Restaurant im „Marriott“ in Zürich. Das durchschnittliche Trinkgeld pro Monat betrug über 1000 Franken. Amerikaner geben auch im Ausland 14 Prozent Trinkgeld…

Ein „gschpässiges“ Programm ist „The Imperial Club International“ des „Imperial Hotels“ in Tokio. Okay, die Kette hat auch Hotels in anderen Städten, aber was soll’s?! Es gibt nur ein einziges Level, das bereits mit einer einzigen Übernachtung erreicht ist. Und meine Mitgliedschaft ist bisher trotz langjährigen Fernbleibeperioden nie erloschen. Es scheint alle möglichen Dienstleistungen zu beinhalten, doch das beste (zumindest in Tokio) ist: „Members can enjoy free use of pool, fitness and sauna facilities during their stays.“ When in Rome, do as the Romans do! The same is true for Tokyo.

And last, but not least: meine Youth Hostel Karte! Es existiert bloss ein Level (weiss), und die Mitgliedschaft kostet in der Schweiz 33 Franken. „Hostelling International“ ist eines von zwei Programmen, für das ich einen jährlichen Beitrag bezahle (das zweite folgt in Folge 4). Meistens reserviere ich über die internationale Reservationsseite und freue mich jedes Mal über den direkten Buchungseintrag auf Facebook – die kleinen Freuden des Alltags.

Fortsetzung folgt.

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