Ibiza, das ist doch die Insel der Reichen und Schönen, der Partypeople und der ewigen Jugend! Die Baleareninsel hat ihren Ruf weg, so eine Art gehobener Ballermann für Promis zu sein. Die Clubs und Diskotheken der drittgrössten Baleareninsel sind Legende – und vor allem die Inselhauptstadt Eivissa und San Antonio berühmt für ihr turbulentes Nachtleben.

Aber Eivissa, wie Ibiza-Stadt in der Inselsprache Katalan heisst, auf das schrille Nachtleben zu reduzieren, wäre falsch. Die 2000-jährige Stadt zeigt sich wehrhaft, die Almudayna-Burg, wuchtige Wachtürmen und massive Mauern schützten sie vor Überfällen. Dahinter gedieh Dalt Vila, Eivissas Altstadt, zu einer Perle. Ein Labyrinth von winkligen Gassen, hübschen Plätzen mit üppiger Blumenpracht umgibt die Kathedrale.

Die Altstadt von Eivissa gehört zu den UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: WikimediaCommons; Forbfruit.

Die Sonneninsel hat viel zu bieten. Es beginnt mit einer langen Geschichte und einer reichen Kultur. Die strategisch günstig gelegene Insel stand schon früh im Fokus, sowohl Römern, als auch Karthagern, Italienern, Franzosen und maurischen Arabern stach die Insel ins Auge, so sehr, dass sie alle nacheinander Ibiza eroberten. Und sie alle hinterliessen Spuren, besonders das maurische Erbe ist unübersehbar: Terrassenfelder, ausgeklügelte Bewässerungssysteme. Auch ihre Bauweise hob sich ab, die weissen würfelartigen Häuser beschäftigten und beeinflussten viele Generationen von Architekten bis hin zu den Bauhaus-Vertretern.

Auch landschaftlich überrascht Ibiza. Der Norden ist geprägt durch weite Obstgärten und Pinienwälder und zuweilen einem Hauch des übriggebliebenen Hippie-Flairs aus den 60er Jahren, der Zeit, als Ibiza das Paradies der Aussteiger war. Den Inselsüden kennzeichnen Salzlandschaften, die abrupt in grandiosen Steilküsten enden. Verschwiegene Buchten zwischen den schroffen Felsenkliffs bilden traumhafte, zuweilen abgeschiedene Strandabschnitte. Dazu gibt es überall auf Ibiza weite, kilometerlange feine Sandstrände. Sonne, Sand und Meer – Urlauberherz, was willst Du mehr?!

Wem es im Ibiza-Urlaub auch um ein turbulentes Nachtleben geht, der ist in Eivissa und vor allem San Antonio, der zweitgrössten Stadt der Insel, gut untergebracht. Und Playa d’en Bossa ist das Zentrum der Pauschaltouristen. Nur wenige Kilometer von Eivissa entfernt gelegen, überzeugt der Ort mit dem längsten Strand der Insel, der kinderfreundlich sehr flach ins Wasser abfällt. Allerdings wird auch in Playa d’en Bossa das Nachtleben immer ausschweifender, seit auch dieser Ort fest in britischer Hand ist.

Wirklich ruhig geht es hingegen in Cala Llenya zu, das an einer kleinen Bucht im Nordosten der Insel liegt. Der Strand ist gesäumt von den Felsenklippen der fjordähnlichen Küste und den Hügeln des Hinterlands. Das Wasser ist ruhig an der schönen Strandbucht, hier finden Familien ideale Bedingungen.

Urlaubszentrum des Inselnordens ist Portinatx, drei geschützte Buchten mit seichtem Wasser sind von Pinien- und Wacholderhainen gesäumt, die vielen Bäume lassen den Ort trotz zahlreicher Hotel nicht zur Betonwüste werden. Das Flair des alten Fischerortes ist noch zu erahnen. Familien fühlen sich hier wohl, die Gegend um Portinatx ist eine der schönsten der Insel.

Traumhafte Buchten findet man in Portinatx. Foto: WikimediaCommons; David de Mallorca.

Auch für einen Tauchurlaub ist Ibiza geeignet! San Miguel im wildromantischen Norden Ibizas ist das Mekka der Taucher. Das geschützt etwas landeinwärts liegende Dorf hat viel spanisches Flair und eine imposante Kirche. Hohe Felsenkliffs umrahmen schützend den Strand der Bucht. Die Felsenküsten sorgen für sehr klares Wasser, und der Fischreichtum der Gegend ist legendär.

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