Nur wenige Städte dieser Welt sind faszinierender als Tokyo. Die Stadt bietet einzigartige Kontraste aus jahrtausendalter Kultur und modernsten Technologien. Die Menschen wiederum sind fast durchgehend höflich und begeisterungsfähig – ob der Geschäftsmann mit dem Hello-Kitty-Kugelschreiber in der Brusttasche, die Frau in traditionellem Gewand oder die ausgeflippten Teenager in Netzstrümpfen, viel zu grossen High-Heels und rosa Perücke. Zudem ist die Stadt unglaublich sauber und organisiert.
An sonnigen Wochenenden trifft sich die japanische Jugend im Yoyogi-Park und macht diesen für ausländische Touristen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Unweit der Vergnügungsviertel Harajuku und Shibuya befindet sich der Eingang dieses riesigen Parks. Doch bereits auf dem Weg dorthin kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Links und rechts des schmalen Weges zum Park-Tor geben Dutzende Teeniebands ihr Können preis: Von dem einsamen Gitarristen auf einem Barhocker über tanzende Cheerleader bis hin zu durch-choreografierten Auftritten à la Britney Spears.

Eine Girlband zeigt ihr Können. Foto: Andrea Schmits
Eine Girlband zeigt ihr Können. Foto: Andrea Schmits

Fotos werden dem Geschehen nicht gerecht, einen guten Eindruck erhaltet ihr aber auf You Tube oder hier.

Im Park angekommen, geht die Berieselung der Sinne weiter: Wir wissen gar nicht, wohin zuerst schauen. Überall sieht man Gruppen von Jugendlichen musizieren, tanzen oder einen Sport ausüben. Es gibt nichts, das es nicht gibt: Schwertkampf? Check. Didgeridoo? Check. Männer, die in Superheld-Kostümen rumlaufen? Check. Trommel-Gruppen? Check.

Musikalische Vielfalt im Park. Foto: Andrea Schmits
Musikalische Vielfalt im Park. Foto: Andrea Schmits

Wir setzen uns an den künstlichen See in die Sonne und sehen uns das Ganze ein Weile an, bevor wir zum Meiji-Schrein spazieren, der hier ganz in der Nähe ist. Auf dem Rückweg zur U-Bahn laufen wir noch an Malern und Magiern vorbei – und einer Gruppe Teenies, die „Free Hugs“ verteilen. Ich liebe Tokyo!

Eine kostenlose Umarmung gefällig? Foto: Andrea Schmits
Eine kostenlose Umarmung gefällig? Foto: Andrea Schmits

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