Kambodscha war während unserem Aufenthalt extrem heiss. Sowohl tagsüber, als auch bis spät in den Abend sehnten wir uns oft nach einer Klimaanlage. Die Fahrt im Tuk-Tuk schaffte nur vorübergehend Abhilfe. Drum kommt es gerade richtig, dass wir noch zwei Tage nach Sihanoukville fahren. Die Stadt am Meer ist eine bekannte Backpacker- und Surferdestination und liegt rund 200 Kilometer südwestlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh.


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Per Bus fahren wir rund drei Stunden in Richtung Süden. Ein wenig Fahrtwind zieht durch den doppelstöckigen Bus – zum Glück -, und ich versuche, mich mit ein paar Filmen auf meinem Laptop abzulenken. Die Strasse hinunter zum Meer wurde von den Amerikanern finanziert, und man kommt schnell voran, sobald man die Hauptstadt verlassen hat.

Der alte Name der Stadt lautet „Kompong Som“. Während der Kolonialzeit Frankreichs nannte man es auch die kambodschanische „Côte d’Azur“. Als wir in Sihanoukville ankommen, sehen wir auch einige Relikte französischer Kolonialvillen.

Luxusresort, Strand und Meer

Sihanoukville bietet eine einfache, aber sehr reiche Fülle an Möglichkeiten, sich zu entspannen. Vom Orcheutal Beach über den Seredenpity Beach bis zum Independence Beach findet man sowohl viele Restaurants, wie auch günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Mit dem Tuk-Tuk wird man für einen US-Dollar überall hingefahren (egal, wie weit es ist). Für gutes Essen, Massagen und günstige Übernachtungen ist die Seredepity Road zu empfehlen.

Eine etwas andere Ausspannmöglichkeit bietet das „Sokha-Resort“. Knapp einen Steinwurf entfernt, zwischen Serendepity Beach und Independence Beach, liegt der Privatstrand des Hotels, welcher sehr schön gepflegt wird. Um diesen zu benutzen, muss man ein paar Dollar in die Hand nehmen, darf dann aber den ganzen Tag dort verbringen. Die Getränke und das Essen sind zwar teurer als in der Stadt. Der Qualität ist jedoch hier sehr hoch und immer noch einigermassen günstig. Wir liessen es uns den ganzen Tag hier gutgehen und genossen abends von hier aus den Sonnenuntergang.

Ein Land zum Verlieben

Unsere Kambodscha-Reise geht nach zwei Tagen am Meer mit einer Busfahrt zurück nach Phnom Penh zu Ende, von wo aus wir mit dem Flieger heim nach Singapur fliegen werden.
Nach zehn Tagen in Kambodscha kann ich von ganzen Herzen sagen: Kambodscha ist ein traumhaftes, wunderschönes Land mit einer alten, beeindruckenden Kultur. Ich kann Kambodscha jedem empfehlen und hoffe, dass das Land langfristig besser dasteht und der Armut entfliehen kann.

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