Kuala Lumpur hat viele unterschiedliche Facetten, so dass jeder einen Besuch in Malaysias Hauptstadt ganz unterschiedlich erleben kann. Ein Bericht über eine Stadt zwischen Wolkenkratzern, Moscheen, Kolonialbauten und Einkaufszentren.

Kuala Lumpur

(Foto: Andrea Schmits)

Eines vorweg: Nicht allen gefällt Kuala Lumpur. Und obwohl ich die wenigen Tage, die ich in Kuala Lumpur verbrachte, sehr genossen habe, ist Kuala Lumpur definitiv kein Ort, an dem ich gerne leben möchte. Dafür ist mir die Stadt zu verstopft, zu stickig und zu schmutzig. Ausserdem muss ich trotz dessen, dass Kuala Lumpur auch einiges an Kultur zu bieten hat, vor allem eines betonen: Die Stadt ist ein Shopping-Mekka! Eigentlich untypisch für mich, verfiel ich bereits am Vormittag unseres ersten Tages in einen Shopping-Rausch, aus dem ich erst im Nachtzug nach Singapur langsam wieder erwachte. Aus diesem Grund ist es mir an dieser Stelle leider nicht möglich, vertieft auf die kulturellen Aspekte Kuala Lumpurs einzugehen…

Je nach Ort findet man in der Millionenstadt alles, vom billigen Fake bis zum teuren Markenprodukt. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Einkaufszentren. Als besonders ergiebig stellten sich die zahlreichen Einkaufstempel im sogenannten Golden Triangle sowie das riesige, aber teure Suria KLCC direkt neben den Petronas Towers heraus. Wer dagegen lieber auf Märkten einkauft, ist in China Town, Little India und der Gegend in und um den Bahnhof KL Sentral besser bedient.

Übrigens gehört wohl ein Besuch der Petronas Towers, des ehemaligen höchsten Gebäudes der Welt, unbedingt zu einem Kuala Lumpur-Besuch dazu, auch wenn ich zugegebenermassen nicht allzu beeindruckt war. Der Grund dafür liegt darin, dass Touristen nur auf die Skybridge zugelassen sind, welche die Türme im 41. Stock, und damit nur auf etwa halber Höhe, miteinander verbindet. Die Aussicht ist ok, aber von aussen und unten betrachtet, sind die 452 Meter hohen Zwillingstürme doch um einiges imposanter. Ausserdem ist es relativ aufwändig, an Tickets zu gelangen: Diese sind zwar gratis, aber an der Zahl begrenzt. Und so muss man früh morgens, am besten bereits etwa eine Stunde vor der Öffnung des Ticketschalters um 8:30 Uhr anstehen, um sich einen der Eintritte zu ergattern.

Absolut sehenswert ist hingegen eine Stadtrundfahrt mit einem Hop-On-Hop-Off Bus. So kann man sich einen Überblick über die Stadt verschaffen und sieht mehr als nur das pure Zentrum. Der Bus hält neben allen oben erwähnten Orten auch am Central Market, einem Marktgebäude nicht unähnlich dem Covent Garden in London, am kolonialen Merdeka Square sowie an zahlreichen Tempeln, Kirchen, Moscheen und Gärten.

In Kuala Lumpur gibt es einiges zu tun und zu sehen. Dabei darf aber nicht vergessen gehen, dass das muslimische Malaysia zum Teil strenge Regeln in Bezug auf angemessene Kleidung, Verhalten und Alkohol hat und man sich dementsprechend respektvoll verhalten sollte. Ausserdem noch eine kleine Warnung: Passt gut auf Eure Wertsachen auf! Mir wurde das Portemonnaie in Kuala Lumpur zu guter Letzt leider gestohlen. Zum Glück war es bereits leer…

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