Weil wir dank Rico Wyders Reise gerade häufig Vietnam zum Thema haben, bietet sich dieser „Link der Woche“ an: Vor Kurzem schrieb der Kolumnist Thomas Haemmerli in der „SonntagsZeitung“ von dem wundersamen Englisch, das man in Vietnam scheinbar sprechen muss, damit man von den Einheimischen verstanden wird. Anscheinend haben diese sich im Laufe der Zeit ihr ganz eigenes Englisch-Vokabular zusammengestellt. So solle man nicht „sparkling“ Mineralwasser bestellen, sondern „barkling“. Will man Brot, bestellt man nicht „bread“ sondern „breast“. Und einen Ristretto erhält man wenn man sagt: „One Risotto“.
Weitere Überlebenstipps von Haemmerli für Vietnam stehen hier auf seiner Website; man sollte sie unbedingt einmal lesen!

Die Kolumne erinnerte mich übrigens an das Wortschatz-Kapitel in meinem Japanführer. Dieses erstaunte mich ein wenig, weil Japanisch offenbar gar nicht so schwierig ist wie angenommen:
Man spricht die japanischen Schriftzeichen für Orangensaft offenbar wie folgt aus: ollendsch dschuhss. Hmm…klingt verdächtig wie „orange juice“, meint ihr nicht auch? Weiter geht es mit dem Wort Suppe (engl. soup): Dieses heisst auf japanisch „suhp“. Glacé (engl. ice cream) heisst „aissklihm“, zu Dessert sagt man „desaht“, Wein ist „uain“ und will man Mineralwasser (engl. mineral water), bestellt man in Japan einfach „minelal uotah“.

Die Verenglischung der Sprache gibt’s eben überall.

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