Mittlerweile lässt sich auch in Mitteleuropa der Sommer erahnen. Bereits tageweise dürfen wir den Wintermantel in der Garderobe hängen lassen und können stattdessen kurzärmlig und mit Sonnenbrille bewaffnet das Zuhause verlassen. Mit den zunehmenden Temperaturen und den länger werdenden Tagen beginnen auch die Openair-Veranstalter wieder die Plakatwände zu beanspruchen.

In der Regel bin ich der Meinung, dass man nicht in die Ferne schweifen soll, wenn das Gute so nahe liegt. Trotzdem möchte ich hier zwei Openair-Festivals vorstellen, welche sich gut mit Ferien vor Ort verbinden lassen. Zudem hat jedes Openair, so finde ich, seine eigene Stimmung. Diese gepaart mit einem unbekannten und fremdsprachigen Umfeld garantiert dem ganzen Unterfangen ein unvergessliches Erlebnis.

 

Festival Internacional de Benicàssim, Spanien (Valencia) – 17. – 20. Juli 2014

Dieses Jahr feiert das Festival Internacional de Benicàssim, kurz FIB, sein 20jähriges Bestehen. Gewiss wird diese Affiche, neben dem herkömmlichen Openair-Angebot irgendwie gefeiert werden. Immerhin befinden wir uns in Spanien und die nicht kleine und bekanntlich festivalverrückte Gästeschar aus England werden sich wohl etwas einfallen lassen. Das Besondere an diesem Festival ist jedoch die Kombination von Musik und warmen Sommernächten in unmittelbarer Nähe zu Meer und Strand.

 

https://www.flickr.com/photos/fitopaldi/6776606989

 

https://www.flickr.com/photos/fotogramaclave/4822623904

 

Bonnaroo, USA (Manchester, TN) – 12. 16. Juni 2014
Wie üblich für amerikanische Verhältnisse, übersteigt die Grösse und das Angebot dasjenige in unseren Breitengraden. Das Lineup beinhaltet wirklich für jeden Geschmack etwas und das nicht zu knapp – von lebenden Musiklegenden bis zu blog-gehypten Indie-Bands findet sich alles.

 

https://www.flickr.com/photos/toshm/9104994781/

 

https://www.flickr.com/photos/codyeichelberger/7452635368/

 

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Es ist beeindruckend wie es den Veranstaltern gelingt, trotz der Grösse, ein sehr gut organisiertes und äusserst sauberes und ökologisches Festival auf die Beine zu stellen. Einziger Wermutstropfen ist die bereits erwähnte Künstlerdichte – oftmals weiss man nicht für welche Bühne und welches Konzert man sich jetzt entscheiden soll: „This Tent“, „That Tent“ oder „The Other Tent“.

 

https://www.flickr.com/photos/theogeo/3633322986

 

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