Singapur ist die beste Stadt der Welt, das muss an dieser Stelle einfach (mal wieder) gesagt werden. Neben einem kunterbunten Kulturmix, fantastischem Essen, verschiedensten Sehenswürdigkeiten und vielen Shops bietet die Stadt auch ein aufregendes Nachtleben.

Singapur Skyline

(Foto: Keystone EPA How Hwee Young)

Eine Partynacht in Singapur beginnt der Tourist am besten in der Long Bar im Hotel Raffles, einem beeindruckenden Bauwerk im Kolonialstil, das 1887 erstmals seine Türen öffnete und nach dem Gründer Singapurs, Sir Stamford Raffles, benannt wurde. Hier, am Geburtsort des Singapore Sling (nirgendwo schmeckt er besser!) , fühlt man sich fast ein wenig in jene Zeit zurückversetzt, in der es in Singapur, der Löwenstadt, noch frei lebende Raubkatzen gab und die Metropole eine kleine britische Kolonie war. Für den kleinen Hunger stehen übrigens auf jedem Tisch Schüsseln mit Erdnüssen, deren Schalen traditionellerweise einfach auf den Boden geworfen werden. Zwar ist ein mit Erdnussschalen übersäter Boden in Singapur eigentlich undenkbar (für „Littering“ zahlt man ausserhalb der Long Bar etwa 780 Franken Strafe), hier gehört er einfach dazu.

Singapur Swissotel StamfordNach dem Abstecher in die Long Bar geht man am besten weiter in einen der unzähligen Clubs, von denen ich hier nur zwei erwähnen möchte: Unvergesslich ist eine Nacht in der höchsten Bar Singapurs, der New Asia Bar im 72. Stock des Swissotel Stanford – laut Weltonline eine der besten Skybars der Welt. Achtung, hier kommt nur rein, wer sich „anständig“ kleidet – sprich: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, keine Turnschuhe, und so weiter. Ausserdem muss man damit rechnen, eine Weile anstehen zu müssen. Ist man aber mal oben, ist die Aussicht über die Stadt fantastisch und bei Musik von Hip Hop bis House kann man die ganze Nacht abfeiern. Zugegeben, hier findet man kaum Einheimische sondern vor allem Expats – die wissen aber ihr Glück, in Singapur leben und arbeiten zu dürfen, zu schätzen und feiern entsprechend.

Singapur The ClinicDer zweite Club, von dem ich erzählen möchte, ist The Clinic (ein Blick auf die Webseite lohnt sich!) am Clarke Quay. Der Name ist Programm: Hier servieren Kellner in weissen Kitteln blutrote Cocktails in Spritzen oder – wie Infusionen im Krankenhaus – an einem Tropf. Im dazugehörigen Restaurant isst man in pillenförmigen Zimmern aus Nierenschalen. Kreiert wurde der Club als Tribut an den Popkünstler Damien Hirst.

Wem aber beim Anblick von blutfarbenen Cocktails schlecht wird, der ist am Clarke Quay trotzdem gut aufgehoben: Hier, direkt am Singapore River, gibt es unzählige Clubs, Bars und Restaurants, darunter auch internationale Ketten wie Hooters, Indochine und Ministry of Sounds. Dem Feiern bis zum Morgengrauen steht also nicht im Wege!

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