Weil in unserem Reiseführer Nha Trang als „ohne Zweifel der beste Strandurlaubsort Vietnams“ angepriesen wurde, haben wir den Traumstrand von Mui Ne vorzeitig verlassen und sind mit dem Liegebus fünfeinhalb Stunden in den Partyort gefahren.

Dort angekommen, waren wir ein bisschen enttäuscht: Der Stadtstrand ist von einer vielbefahrenen Strasse von den Hotels (allesamt Hochhäuser) getrennt und eher schmutzig und voll. Andererseits ist es ziemlich spannend, dem Strand entlang zu laufen und den Bewohnern von Nha Trang zuzusehen – schliesslich hatten wir uns in Mui Ne noch darüber beklagt, dass wir statt von Vietnamesen nur von Russen umgeben waren.

Will man die Nächte durchfeiern, ist man in Nha Trang richtig. Es gibt viele Partyboote, die zu den benachbarten Inseln fahren sowie Bars, in denen ewig Happy Hour ist. Von der Strandpromenade Tran Phu zweigen einige Gassen mit Bars, Restaurants und Souvenirshops ab.

Viel Kulturelles zu sehen gibt es aber nicht: Da wären zum einen die Cham-Türme von Po Nagar. Sie wurden vom 7. bis 12. Jahrhundert von den Cham auf dem Marmorberg Cu Lao erbaut (mehr zu den Cham erfahrt ihr in Teil 7 der Vietnam-Serie).

Die andere Sehenswürdigkeit ist die Long-Son-Pagode mit einem 24 Meter hohen weissen Buddha. 150 Stufen führen zu der Figur, die 1964 als Protest gegen die Unterdrückung des Buddhismus errichtet wurde.

Eine weitere Attraktion ist der Vergnügungspark Vinpearl auf der Insel Hon Tre. Für 400‘000 Dong (etwa 18 Franken) kommt man mit der Seilbahn auf die Insel und kann dort sämtliche Wasserbahnanlagen und Spielautomaten gratis benutzen. Auf der Insel hat es auch einen künstlichen Traumstrand mit einer Lagune.

Zum Weiterlesen:
Vietnam (1): Nachher ist man immer schlauer
Vietnam (2): Spaziergang durch Ho-Chi-Minh-City
Vietnam (3): Ausflug ins Mekong-Delta
Vietnam (4): Am Traumstrand von Mui Ne

Alle Bilder: Andrea Schmits.

Tagged: Archive, Reisetipps & Insider, Vietnam

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