Meine Jugenderinnerungen habe ich in Las Vegas nicht mehr gefunden, wie ich im ersten Teil berichtet habe. Jetzt mache ich mich auf zur Casino-Inspektion und bin froh über ein ruhiges Rückzugsgebiet.

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Der Campanile und Rialtobrücke, für einmal schön beieinander.
Foto: Ralph Hutter

Casinos – Venetian

Das ist ja ein lustiger Urlaub! Ich war vor wenigen Wochen noch in Venedig, und nun stehe ich in der amerikanischen Replik im Venetian in Las Vegas. Hier riecht Venedig nach Chlor. Nicht nach Fisch.

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Amerikanische Version der Kanäle mit Gondoliere. Foto: Ralph Hutter

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Und zum Vergleich: Venedig in echt. Foto: Ralph Hutter

Casinos – New York, New York

Die erste Enttäuschung ist das „New York New York Casino“. Schummriges Interieur, halb Disneyland-Kulisse, halb 80er Jahre-Casino-Interieur. Ich laufe durch das „künstliche“ Soho, vorbei an Cliché um Cliché im Zwergenformat. Da kommt weder Casino- noch Themepark Stimmung auf.

Einzig die Silhouette von aussen ist einigermassen spektakulär. In wenigen Tagen, werde ich die Original-Orte sehen, denn New York liegt auf meiner Reiseroute. Daher verzichte ich auch darauf, hier einen Hot-Dog mit Sauerkraut zu essen. Das darf man nur in New York.

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New York, New York, schön kompakt in Las Vegas. Foto: Ralph Hutter

Four Seasons Hotel Las Vegas

Das „Four Seasons Hotel“ indes ist ein ideales Rückzugsgebiet vor der Reizüberflutung. Es befindet sich ganz südlich am Strip im „Mandala Bay Resort“. Das „Four Seasons“ selbst hat kein Casino, aber natürlich direkten Zugang ins „Mandala Bay“. Man kann also binnen weniger Meter zwischen Casino- und ruhiger Grand-Hotel-Atmosphäre wechseln.

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Hotel Entrée des „Four Seasons“: Grand-Hotel-Atmosphäre, kein Kitsch.
Foto: Ralph Hutter

Im Innenhof gibt es grosszügige Pools und eine europäisch anmutende Terrasse unter Palmen. Das lässt einen glatt vergessen, dass man eigentlich mitten in Las Vegas neben dem Flughafen sitzt.

Gleich daneben, im Lobbybereich, befindet sich das exzellente „Charly Palmer Steakhouse“, von dem ich bereits ausführlich berichtet habe. Dieses ist definitiv einen Besuch wert.

Zwei Tage Las Vegas sind für mich persönlich jeweils genug. Mehr Shopping als Casinobesuche, mehr Kitsch anstelle Kultur und überall fast gleich viele Angestellte wie Besucher. Und trotzdem reizt mich diese Stadt immer wieder aufs Neue. Vielleicht komme ich nächstes Jahr tatsächlich wieder, um einige Nächte lang Neonschilder zu fotografieren.

Die Reise geht weiter in Richtung Westküste. Santa Barbara, Carmel by the Sea und San Francisco sind die nächsten Stationen, über die ich berichten werde.

Tagged: Archive, Reisetipps & Insider, USA

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