Huacachina liegt einige Kilometer westlich der Stadt Ica in Peru. Der Ort ist, aufgrund der Oase Laguna de Huacachina und der sie umschliessenden Dünen, eine der touristischen Hauptattraktionen Perus. Die braune Brühe hat uns allerdings ziemlich erschreckt. Früher nutzte man die Oase, die von einem unterirdischen Andenfluss gespeist wird, noch als Heilbad. Das kann man heute nicht mehr. Auch nimmt der Wasserspiegel stetig ab.

Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli
Nach Heilbad sieht diese Oase nicht mehr aus. Foto: Gabriela Rolli

Ebenfalls erstaunt waren wir über die vielen Hotels und Restaurants, die es hier draussen in der Wüste gibt. Natürlich, Huacachina ist sehr touristisch, aber mit diesem Ansturm hätten wir dann doch nicht gerechnet. Kaum angekommen, mieteten wir ein Sandboard an einem der vielen Stände. Eigentlich sind die Sandboards alles ausgediente Snowboards aus Europa und Amerika.
Die Dünen-Besteigung war zunächst sehr anstrengend, dafür machte die Abfahrt umso mehr Spass. Mit dem Snowboarden kann man das Sandboarden nicht vergleichen; viel gemächlicher schlittert man den Sand hinunter. Aber speziell ist es auf jeden Fall.

Die Sandpiste: steil aber gemächlich. Foto: Gabriela Rolli
Die Sandpiste: steil aber gemächlich. Foto: Gabriela Rolli

Noch einmal stiegen wir die Düne hinauf, nur diesmal legte ich mich bäuchlings auf das Brett und schlitterte so hinunter. Nachdem wir die Boards wieder abgegeben haben, mieteten wir ein Fahrzeug mitsamt Fahrer. Dieser fuhr uns in schwindelerregender Geschwindigkeit die Sanddünen rauf und wieder runter. Nach einiger Zeit hielten wir mitten in der Wüste an und genossen die Stille. Nachdem wir weitere dreissig Minuten durch die Gegend gekurvt wurden, genehmigten wir uns etwas Kühles in einem der Restaurants um die Oase. Wir sprachen dort mit anderen Backpackers, die tatsächlich schon mehrere Tage in der Oase in einem Hostel übernachteten, völlig angetan von der Ruhe und dem Nichtstun. Nichts für uns! Nach diesem wunderbaren Tag in und um diese kleine Oase zog es uns wieder zum nächsten Abenteuer.

Während unserer 'rasanden' Sand-Tour. Foto: Gabriela Rolli
Während unserer 'rasanden' Sand-Tour. Foto: Gabriela Rolli

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