Wenn die grüne Lunge einer Stadt doppelt so gross ist wie Monaco, kann man problemlos einen Tag darin verbringen, ohne sich zu langweilen. So ist’s auch im Central Park, der sich von der 59th bis zur 110th Street erstreckt. Wer sich den Stadtplan anschaut, erfasst auf einen Blick die Grösse und damit auch die Bedeutung des riesigen Rechtecks.

New Yorks Oase, der Central Park. Foto: Keystone; Kathy Willens
New Yorks Oase, der Central Park. Foto: Keystone; Kathy Willens

1857 begannen die Arbeiten für den gigantischen Park, und erst 16 Jahre später waren sie abgeschlossen. Wie hoch der Bekanntheitsgrad des Central Park ist, kann man auch an den unzähligen Filmen ablesen, die hier gedreht wurden.
Das Angebot ist vielseitig und umfasst von geführten Entdeckungstouren über Festivals und einem Wildlife Center bis hin zu Restaurants und Sport alles, was man sich wünschen kann. Eine schöne Art, den Park näher kennen zu lernen, sind die kostenlosen Rundgänge, die von April bis Oktober angeboten und von einem Urban Park Ranger begleitet werden. Ausgangspunkte sind das Visitor Center The Dairy (65th Street), Charles A. Dana Discovery Center (110th Street/Duke Ellington Circle) und Belvedere Castle (79th Street).
Für solche, die ein wenig mehr Kalorien verbrennen wollen, eignet sich der Park natürlich auch. Auf 30 Plätzen kann Tennis gespielt werden, man kann Inline Skates und Fahrräder mieten, rudern, angeln, klettern, Eis laufen, Schach spielen und natürlich joggen.
Allen Fans von John Lennon sei Strawberry Fields empfohlen. Seit 1983 erinnert das Mosaik „Imagine“, das von Lennons Witwe Yoko Ono finanziert wurde, an den vor dem nahe gelegenen Dakota-Appartementhaus an der Upper West Side ermordeten Beatles-Sänger.

Die vielbesuchte Lennon-Gedenkstätte. Foto: Keystone; Bebeto Matthews
Die vielbesuchte Lennon-Gedenkstätte. Foto: Keystone; Bebeto Matthews

Wer New York und die hektische City hinter sich lassen möchte, geht über die Bow Bridge zu The Ramble. Die geheimnisvolle Landschaft mit verschlungenen Pfaden und einem Bach namens Gill beherbergt über 230 Vogelarten und erinnert eher an Mittelerde als an eine Weltmetropole. Mehr Tiere gibts im Central Park Wildlife Center.
Nach so viel Aktivität locken diverse Restaurants: Zum Beispiel das Tavern on the Green, das über 1000 Plätze hat, aber dennoch immer ausgebucht ist. Besonders schön sind die Plätze im Freien unter den mit Tausenden Lichtern geschmückten Bäumen.
Zu guter Letzt: Wer seine bessere Hälfte an einen besonders romantischen Ort im Central Park führen möchte, soll sich an dieser Liste orientieren.
Übrigens dürfte es, trotz der Grösse, unmöglich sein, sich im Central Park zu verrirren: Die ersten beiden Zahlen an den Laternenpfählen weisen stets auf die Lage des Standorts hin, also die Strassennummer.

PS: Weitere Spaziergänge finden sich hier: Midtown, Manhattans Süden, Financial District und Staten Island sowie Little Italy und Chinatown.

Tagged: Archive, Reisetipps & Insider, USA

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*